Mehrere Auseinandersetzungen im Bereich der Augsburger Maximilianstraße – Polizei wird angegriffen

In der Nacht von Samstag auf Sonntag (11./12.07.2020) kam es in der Maximilianstraße in Augsburg zu mehreren Auseinandersetzung und leider einmal mehr zum Angriff auf Polizeibeamte.

polizei Mehrere Auseinandersetzungen im Bereich der Augsburger Maximilianstraße - Polizei wird angegriffen Augsburg Stadt News Newsletter Polizei & Co Region | Presse AugsburgGegen 01:40 Uhr wurden Beamte auf einen Mann aufmerksam, der offenbar mit einer Glasflasche auf den Kopf geschlagen worden war. Als die Beamten den Sachverhalt aufnahmen, kam es immer wieder zu Störungen durch einige umstehende Personen. Bei dem Einsatz wurden die Beamten mit Smartphones gefilmt, wobei auch deren persönliche Distanz provokativ erheblich unterschritten wurde. Außerdem wurden die Beamten mehrfach beleidigt und immer wieder Plastikbecher in Richtung der Einsatzkräfte geworfen, die dabei aber nicht getroffen wurden.

Als es wenig später erneut zu einer Körperverletzung kam, leistete eine der Beteiligten bei der Sachverhaltsabklärung massiven Widerstand gegen die eingesetzten Beamten und verweigerte jegliche Kooperation. Die 23-Jährige schlug zunächst auf eine am Boden liegende Frau ein. Passanten hatten bereits erfolglos versucht die Frauen zu trennen, als die Polizei den Angriff stoppte. Auch hier wurden die Amtshandlungen durch einzelne Anwesende gestört, die ihren Unmut über das Einschreiten der Polizei bekundeten. Auch während des Transports im Dienstfahrzeug und der Verbringung in den Arrest des Polizeipräsidiums fanden Angriffe auf die Beamten, sowie Widerstandshandlungen statt.

Auch der weitere Verlauf der Nacht blieb äußerst unruhig. Gegen 02.45 Uhr kam es im Bereich St. Ulrich zu einer Schlägerei mit sieben Beteiligten. Die teilweise erheblich alkoholisierten Männer und Frauen, zwischen 23-31 Jahren, gingen unter anderem mit Faustschlägen aufeinander los.

Die Polizei ermittelt nun u.a. wegen verschiedener Körperverletzungsdelikte, tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und verschiedener Beleidigungsdelikte.

Zur Vermeidung weiterer Sicherheitsstörungen blieb die Polizei mit großem Kräfteansatz vor Ort.