Mehrere hundert Liter Diesel bei Unfall Lkw-Unfall auf der A96 ausgelaufen

Für große Verkehrsbehinderungen sorgte ein Lkw-Unfall am frühen Morgen gegen 05:20 Uhr auf der BAB 96 in Fahrtrichtung Lindau. Daran waren vier Lkw beteiligt, ein Fahrer musste mit einer Unterkühlung ins Krankenhaus eingeliefert werden.

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Symbolbild

Der unfallverursachende Fahrer eines Lkw fuhr auf der BAB 96 in Fahrtrichtung Lindau und wollte den Fahrstreifen von rechts nach links wechseln. Auf dem linken Fahrstreifen fuhr bereits ein weiterer Lkw. Dessen Fahrer wich nach links aus, kam ins Bankett und prallte anschließend gegen die Mittelschutzplanke. Durch die Wucht wurde das Fahrzeug wieder nach rechts zurückgeschleudert und kollidierte mit einem dritten Lkw, der hinter den beiden Fahrzeugen fuhr.

Ein vierter Lkw-Fahrer erkannte die Situation und bremste sein Gespann ab, wodurch es allerdings einknickte. Die Zugmaschine prallte anschließend rechts gegen die Leitplanke.

Durch den Unfall wurde beim unfallverursachenden Fahrzeug der Dieseltank aufgerissen und rund 300-400 Liter Diesel flossen in ein nahegelegenes Regenrückhaltebecken. Die Freiwillige Feuerwehren Weißensberg und Lindau kümmerten sich um das Abbinden des ausgelaufenen Kraftstoffs.

Der Fahrer des unfallverursachenden Fahrzeugs musste mit einer Unterkühlung ins Krankenhaus eingeliefert werden, alle weiteren Beteiligten blieben unverletzt. Die Polizei schätzt den Gesamtschaden auf eine sechsstellige Summe.

Der Verkehr wurde einseitig an der Unfallstelle vorbeigeleitet, zeitweise kam es zur Unfallaufnahme und zur Bergung der Fahrzeuge zu Vollsperrungen der Richtungsfahrbahn.

Zur Absicherung der Unfallstelle waren neben den Freiwilligen Feuerwehren auch noch die Bundespolizei und die Autobahnmeisterei Wangen im Einsatz. Die Freiwilligen Feuerwehren hatten rund 40 Angehörige im Einsatz.

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