Am Morgen des 22.03.2023 ereigneten sich eine Vielzahl von Unfällen auf der A99 zwischen den Tunneln Aubing und Allach, was teils zu massiven Beeinträchtigungen des Verkehrs führte.

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Symbol-Bild von Maximilian Weber auf Pixabay

Bereits gegen 07:30 Uhr kam es zu einem Unfall zwischen einem Kleintransporter mit Anhänger und einem Sattelzug. Der 53-jährige Münchner Kleintransporter-Fahrer wollte hierbei vom Beschleunigungsstreifen am AK München-West in den stockenden Verkehr auf der Hauptfahrbahn einfädeln und touchierte hierbei mit seinem Anhänger die Sattelzugmaschine eines 61-jährigen österreichischen Lkw-Fahrers. Es entstand ein Gesamtschaden von ca. 5.500 Euro. Beide Fahrzeuge blieben fahrbereit, verletzt wurde niemand.

Gegen 08:35 Uhr führte ein Auffahrunfall auf der linken Spur im Tunnel Aubing, Fahrtrichtung Lindau, zu massiven Verkehrsbeeinträchtigungen. Drei Pkws hatten hierbei die linke Fahrspur in Richtung Lindau befahren, als der vorderste Pkw-Fahrer, ein 71-jähriger Mann aus dem Landkreis Pfaffenhofen, verkehrsbedingt bremsen musste. Der dahinter fahrende 30-jährige Münchner konnte noch rechtzeitig abbremsen, was der nachfolgenden Fahrerin nicht mehr gelang. Die 50-jährige Münchnerin fuhr trotz Bremsung ihrem Vordermann auf, der wiederum auf das davor befindliche Fahrzeug geschoben wurde. Die Insassen des ersten und dritten Fahrzeugs blieben unverletzt. Der 30-jährige Münchner wurde mit leichten Verletzungen in ein Klinikum eingeliefert. Zwei der verunfallten Fahrzeuge mussten durch einen Abschleppdienst geborgen werden. An den Fahrzeugen entstand insgesamt ein Schaden von ca. 19.500 Euro. Aufgrund herumliegender Trümmerteile und auslaufender Betriebsstoffe musste der Tunnel für insgesamt ca. 1 ¼ Stunden gesperrt werden. Bedingt durch den Rückstau erfolgte eine Blockabfertigung am Tunnel Allach.

Um 09:43 Uhr ereignete sich der nächste Verkehrsunfall vor dem Tunnel Allach in Fahrtrichtung Salzburg. Hierbei kam es wiederum auf der linken Spur zu einem Zusammenstoß zweier Pkws. Die Fahrer konnten sich allerdings vor dem Eintreffen der Polizei selbst einigen und die Unfallstelle zeitnah räumen.

Gegen 10:10 Uhr kam es zwischen Tunnel Allach und er Anschlussstelle Ludwigsfeld in Fahrtrichtung Salzburg zur Kollision zwischen einem Sattelzug und einem Pkw. Der 56-jährige Lkw-Fahrer aus dem Kreis Unterallgäu wollte nach dem Tunnel Allach von der mittleren auf die rechte Spur wechseln und übersah hierbei einen 55-jährigen Pkw-Fahrer aus dem Bereich Friedberg. Bei dem Unfall wurde keine Person verletzt. Der Sachschaden wird auf ca. 2.000 Euro geschätzt

Gegen 10:30 Uhr ging dann erneut eine Mitteilung über einen Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen auf der linken Fahrspur am AK München-West in Richtung Lindau ein. Wie sich schließlich herausstellte, handelte es sich aber lediglich um ein Pannenfahrzeug, das aufgrund des Rückstaus am Aubinger Tunnel auf der linken Spur liegen geblieben war. Das Fahrzeug konnte auf den Standstreifen verbracht werden. Einen Pannenservice verständigte die Fahrerin selbständig.

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