Meitinger FW-Politiker Mehring erhält auch Sitz im Europaausschuss

Weil ihn seine Regierungsfraktion zu ihrem Parlamentarischen Geschäftsführer bestellt hat, sitzt der Meitinger FW-Politiker Dr. Fabian Mehring zukünftig im Ältestenrat des Bayerischen Landtags. Heute hat die Landtagsfraktion der Freien Wähler nun auch die weiteren Ausschusssitze verteilt. Dabei sind die die Parteifreien mit drei Sitzen im Haushalts- und zwei Sitzen in allen weiteren Ausschüssen vertreten.

Der Parlamentarischen Geschäftsführer Dr. Fabian Mehring mit MdL Tobias Gotthardt aus der Oberpfalz, der auf Mehrings Vorschlag einstimmig von allen Fraktionen des Landtags zum Vorsitzenden des Ausschusses für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie regionale Beziehungen gewählt wurde

Mehring, der seine Doktorarbeit zu deutscher Außenpolitik verfasst und an der Universität Augsburg am Lehrstuhl für Internationale Beziehungen gelehrt hat, hatte sich dabei um einen Sitz im Ausschuss für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie regionale Beziehungen beworben. Diesem Wunsch ihres Geschäftsführers sind seine Fraktionskollegen in München gestern einstimmig nachgekommen.

„Die Vertretung bayerischer Interessen auf Bundes- und Europaebene gehört zu den wichtigsten Zukunftsaufgaben des Landtags. Über bedeutende Herausforderungen wie Migration und Inklusion wird längst gesamteuropäisch entschieden. Bayerns gesamtdeutsche Sonderrolle unter den Bundesländern gehört zum Selbstverständnis unserer Heimat. Umso mehr freut es mich, gerade hierfür parlamentarische Verantwortung übernehmen zu dürfen, weil ich in diesem Bereich auch meine akademische Expertise am besten einbringen kann“, freute sich Dr. Mehring über das Vertrauen seiner Fraktionskollegen.

Dabei will der FW-Politiker, dessen Großvater aus dem Sudetenland stammt, sich insbesondere auch um die regionalen Beziehungen zur Tschechischen Republik kümmern. Außerdem ernannten die Freien Wähler Dr. Mehring zu ihrem entwicklungspolitischen Sprecher: „Dabei handelt es sich in diesen Tagen um eine besonders exponierte Position, weil die Flüchtlingskrise nach meiner Überzeugung nirgends anders als in den Herkunftsländern aufzulösen ist, die wir vor Ort bei der Entwicklung ihrer Infrastruktur und Volkswirtschaft unterstützen müssen um Fluchtursachen zu beseitigen“, freut Mehring sich auf seine neue Aufgabe.