Der ECDC Memmingen hat in einer hart geführten Partie mit dem EC Peiting am Ende den Kürzeren gezogen und knapp mit 4:5 verloren. Die Indians haderten mit dem Schiedsrichter, müssen am Ende aber die Klasse der Gäste anerkennen. Neuzugang Galoha erzielte zwei Treffer bei seinem Debüt vor eigener Kulisse.

DSC_5573-19 Memmingen Indians verlieren hitzige Partie gegen Peiting mehr Eishockey News Sport Unterallgäu EC Peiting ECDC Memmingen Indians | Presse Augsburg
Foto: Alwin Zwibel

Es war eine wahnsinnig hitzige Partie, welche die fast 1200 Zuschauer am Hühnerberg geboten bekamen. Die Indians starteten mit Florian Neumann im Tor und ohne die länger verletzten Kouba, Haluza und Benda. Erstmals im rot-weißen Trikot präsentierte sich Kirils Galoha, der lettische Neuzugang, der dann auch einen Start nach Maß erleben sollte. Bereits nachdreieinhalb Minuten fälschte er einen Schuss von Daniel Huhn unhaltbar ab und brachte sein Team in Führung. Die Partie bereits zu diesem Zeitpunkt sehr hitzig, mehrere Rangeleien und Kampfeinlage sollten folgen, u.a. duellierten sich Martin Jainz und Peitings Brad Miller mit dem besseren Ausgang für den Memminger. Doch auch spielerisch bekamen die Fans einiges geboten: Vor allem die erste Reihe um Miettinen, Galoha und Huhn setzte den Gästen gehörig zu. So war es dann auch der lettische Neuzugang, der in der elften Minute das 2:0 im Powerplay erzielen konnte, welches die Indians mit in die Pause nahmen. Einen Schockmoment hatten die Indianer auch noch zu überstehen, als Timo Schirrmacher von hinten in die Bande gecheckt wurde und regungslos ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Zum Entsetzen der Zuschauer ging der Peitinger Spieler ohne Strafe aus dieser Situation heraus, lediglich Sven Schirrmacher erhielt zwei Minuten, als er den Übeltäter zur Rede stellen wollte.