Memmingen | Schwer misshandelter Säugling kommt in Pflegefamilie – Vater weiter in Untersuchungshaft

Am vergangenen Wochenende zeigte eine diensthabende Ärztin des Klinikums Memmingen bei der Polizei die Einlieferung eines knapp fünf Monate alten Säuglings mit massiven Schädelverletzungen an. Nach seiner Entlassung in der kommenden Woche wird das Kind in einer Pflegefamilie unterkommen. Unterdessen steht der 23-jährige Kindsvater unter Verdacht das Baby misshandelt zu haben. Er sitzt in Untersuchungshaft.

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Symbolbild

Am Sonntagmorgen war ein knapp fünf Monate alten Säugling mit erheblichen Verletzungen in das Klinikum Memmingen eingeliefert. Eine Ärztin zeigte dies der Polizei an. Die Eltern wurde noch im Krankenhaus festgenommen, der 23-jährige Kindsvater wenig später in die Untersuchungshaft eingeliefert. Er steht unter dem Verdacht das Baby misshandelt zu haben (wir berichteten).

Wie die Stadt Memmingen heute mitteilte, wird das Kind voraussichtlich im Lauf der kommenden Woche aus dem Klinikum entlassen. Im Einvernehmen mit der minderjährigen Mutter wird der Säugling bis auf weiteres in einer Bereitschafts-Pflegefamilie betreut. Rechtlich bleibt das Kind vorerst in der Obhut des Stadtjugendamts.