Memmingen und Lutherstadt Eisleben feiern 30 Jahre deutsch-deutsche Städtepartnerschaft

„Städtepartnerschaften sind die größte Friedensbewegung unserer Zeit“, betonte Oberbürgermeister Manfred Schilder bei einem stimmungsvollen Festakt zum 30jährigen Bestehen der Städtepartnerschaft zwischen Memmingen und der Lutherstadt Eisleben im Kloster St. Marien zu Helfta. Gefeiert wurden an einem gemeinsamen Fest-Wochenende auch die Städtepartnerschafts-Jubiläen Eislebens mit den Städten Herne in Nordrheinwestfalen und Weinheim in Baden-Württemberg.

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Den Feierlichkeiten anlässlich der Perlenhochzeit zwischen der Lutherstadt Eisleben und ihren drei weiteren deutschen Partnerstädten wohnten auch die früheren Amtsinhaber bei: OB Manuel Just aus Weinheim mit seinem Vorgänger Heiner Bernhard, Carsten Staub aus der Lutherstadt Eisleben mit seiner Vorgängerin Jutta Fischer, Manfred Schilder aus Memmingen mit Altoberbürgermeister und Begründer der Partnerschaft Dr. Ivo Holziger sowie Erich Lechner aus Herne. | Foto: Maik Knothe/ Lutherstadt Eisleben

Oberbürgermeister Schilder dankte in seiner Festrede allen Persönlichkeiten und Organisationen, die die Partnerschaft nachhaltig mit so viel Leben erfüllen. Beispielhaft nennt er hier stellvertretend die Feuerwehren, nicht zuletzt aber auch die zahlreichen zwischenmenschlichen Beziehungen, die im Laufe der Zeit entstanden.

Auf Einladung von Bürgermeister Carsten Staub reisten neben Oberbürgermeister Manfred Schilder auch Altoberbürgermeister, Ehrenbürger und Begründer der Städtepartnerschaft Dr. Ivo Holzinger, Ehrenbürger und Mitbegründer der Partnerschaft Herbert Müller sowie die Stadträte Christoph Baur, Rolf Spitz, Gottfried Voigt, Joachim Linse, Michael Hartge, Helmuth Barth sowie die Beauftragte für Städtepartnerschaften Alexandra Hartge in die Lutherstadt. Eisleben ist auch mit den Städten Herne und Weinheim verbunden, von dort waren mit Bürgermeister Erich Lechner (Herne) und Oberbürgermeister Manuel Just (Weinheim) die obersten Repräsentanten der Stadt ebenfalls mit kleinen Delegationen vertreten.

Die Gäste aus den Partnerstädten erwartete ein abwechslungsreicher Ablauf der Festtage. Höhepunkt des eindrucksvollen Programms war neben der Pflanzung eines Mammutbaumes als Symbol der Freundschaft und einem Festkonzert zum Tag der Deutschen Einheit die feierliche Urkundenunterzeichnung im Rathaus anlässlich des 30. Jahrestags der deutsch-deutschen Städtepartnerschaften. Als Dokumentation der guten und engen Beziehungen zwischen den Partnerstädten unterzeichneten die Stadtoberhäupter eine „Vereinbarung über die Gestaltung der städtepartnerschaftlichen Beziehungen“. Mit ihren Unterschriften bekräftigen sie den gemeinsamen Willen, die Städtepartnerschaft mit Leben zu erfüllen und zu fördern. Zum Abschluss des Aufenthaltes in Sachsen-Anhalt erfolgte ein Treffen mit der Priorin Christiane im Kloster St. Marien zu Helfta. Die Priorin tauschte sich mit der städtischen Delegation aus und gab einen Überblick zur Historie des Klosters und zu ihrem Alltag in der kirchlichen Einrichtung.