Mieterbund fordert Rückkehr zum gemeinnützigen Wohnungssektor

Der Deutsche Mieterbund (DMB) dringt im Zuge eines Konjunkturprogramms auf Investitionen in den Wohnungsbau und will auch den gemeinnützigen Wohnungsbau reaktivieren. „Ein solches Modell war nach dem Zweiten Weltkrieg bereits sehr erfolgreich und ist angesichts der verschärften Umstände auf dem Wohnungsmarkt auch jetzt wieder einen Versuch wert“, sagte DMB-Präsident Lukas Siebenkotten den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitagausgaben). In einem solchen Modell würden Wohnungen von der öffentlichen Hand gebaut und gehalten, ohne dass sie ihre Sozial-Bindung verlieren.

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Außerdem forderte Siebenkotten, dass im Rahmen eines Konjunkturpakets auch „besondere Akzente für private Investoren geschaffen werden.“ Hierfür seien Fördermittel im Milliarden-Bereich notwendig. „Ich erwarte, dass im Rahmen des Konjunkturprogrammes besonderer Wert auf den Wohnungsbau gelegt wird. Jedes Jahr fallen mehr Wohnungen aus der Sozialbindung, als neue entstehen. Hier muss gegengesteuert und Anreize für Sozialwohnungen geschaffen werden“, sagte Siebenkotten.