Minderjährige im Internet zu sexuellen Handlungen aufgefordert

Ein junger Mann aus Königsbrunn hatte im Internet immer wieder versucht Kontakt mit Minderjährigen herzustellen um sie zu sexuellen Handlungen aufzufordern. Zudem hatte er zahlreiche kinderpornographischen Schriften in seinem Besitz. Er musste sich nun deshalb vor Gericht verantworten.

Internet_1477142745 Minderjährige im Internet zu sexuellen Handlungen aufgefordert News Polizei & Co Gerichtsurteil Internt Kinderporno | Presse Augsburg
genesis_3g / Pixabay

Hinter der scheinbaren Anonymität im Internet verstecken sich manche gerne. Doch das Internet ist keinesfalls ein rechtsfreier Raum. Deshalb sind auch die Ermittler dort tätig, um manchen Straftäter zu überführen. Der Angeklagte rechnete offensichtlich nicht mit dieser Tätigkeit und versuchte via Skype insgesamt drei Mal Kontakt mit Minderjährigen aufzunehmen, um diese zu sexuellen Handlungen an sich bzw. an anderen zu veranlassen. Beim letzten Versuch im Dezember letzten Jahres traf er jedoch im Netz auf einen Ermittler; damit war die Aktivität im Netz für den Angeklagten beendet.

Da der Angeklagte darüber hinaus über 1.500 kinderpornographische Schriften auf verschiedene Speichermedien sich verschaffte bzw. besaß, muss er sich wegen versuchter Nötigung, sexuellen Missbrauchs und Besitz bzw. Sich-Verschaffen von kinderpornographischen Schriften vor Gericht verantworten. Er befindet sich in Haft.

Das Gericht sah die Schuld des 28jährigen Mannes aus Königsbrunn als erwiesen an und verurteilte den Angeklagten zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von 3 Jahren. Das Urteil ist rechtskräftig.