Mindestens 51 Betroffene – Corona-Infektion in Bissinger Seniorenheim weitet sich aus

Die Infektion mit dem Corona-Virus weitet sich im Seniorenheim Pro seniore weiter aus. Noch am Abend des gestrigen Karsamstags erhielt das Gesundheitsamt die ersten Befunde vom Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) über die Abstriche, die am Karfreitag von der gesamten Belegschaft des Seniorenheimes sowie von Bewohnern des Wohnbereichs genommen worden waren, in dem die bereits erkrankte und sofort isolierte Bewohnerin untergebracht ist.covid-19-4982912_1920-corona-virus Mindestens 51 Betroffene - Corona-Infektion in Bissinger Seniorenheim weitet sich aus Dillingen Gesundheit News Newsletter Bissingen Corona covid-19 Pro seniore | Presse Augsburg

Am Karsamstag war die Leiterin des Gesundheitsamtes mit einem Mitarbeiter erneut vor Ort und hat die verbleibenden Bewohnerinnen und Bewohner getestet. Bereits heute Vormittag sind alle Ergebnisse eingegangen. Leider sind fast alle Wohnbereiche von der Infektion betroffen. Nur in dem beschützenden Bereich mit vielen dementen Bewohnern ließ sich bislang keine Erkrankung nachweisen.

Danach haben sich mindestens fünf weitere Mitarbeiter, somit insgesamt inzwischen elf Mitarbeiter*innen und insgesamt 40 Bewohner*innen mit dem Virus infiziert. Ein Bewohner befindet sich in stationärer Krankenhausbehandlung.

Kranke und positiv getestete  Mitarbeiter sind für mindestens 14 Tage vom Dienst ausgeschlossen. Die Bewohner zeigen bis jetzt wenig Symptome und können weiter in der Einrichtung betreut werden. Alle erforderlichen Maßnahmen wurden unmittelbar mit der Einrichtungsleitung abgesprochen. Die Bereiche wurden isoliert, alle Bewohner erhalten ein tägliches COVID-19 Screening mit Fiebermessung und Symptombeobachtung. Es müssen tägliche Meldungen an das Gesundheitsamt erfolgen.

Um einen bestmöglichen Schutz sowohl des Personals als auch der Bewohner zu gewährleisten, wird das Landratsamt über die Führungsgruppe Katastrophenschutz (FüGK) der Einrichtung zeitnah weitere Schutzausstattung bereitstellen.

+++ Anmerkung der Redaktion: Auf Basis einer fehlerhaften Information durch das Landratsamt war ursprünglich von 61 Personen gesamt gemeldet worden. +++