Ministerpräsidenten der Union wollen Ein-Freund-Regel kippen

Die Ministerpräsidenten der unionsregierten Bundesländer wollen die vor einer Woche beschlossene Empfehlung, die privaten Kontakte auf jeweils einen Hausstand pro Familie zu begrenzen, nicht weiter verfolgen. Das berichtet „Bild“ (Montagausgabe) unter Berufung auf mit den Vorgängen vertraute Personen. Demnach ist die so genannte „Ein-Freund-Regel“, wonach auch Kinder sich auf einen festen Freund festlegen müssen, im Beschlussentwurf der Unionsseite für die MPK an Mittwoch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nicht mehr enthalten.

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Statt dessen ist laut „Bild“ folgende Passage im Text enthalten: „Private Zusammenkünfte mit Freunden, Verwandten und Bekannten sind auf den eigenen und einen weiteren Haushalt, jedoch in jedem Falle auf maximal 5 Personen zu beschränken. Kinder bis 14 Jahre sind hiervon ausgenommen.“ Davon, dass es sich um einen „festen“, immer gleichen Haushalt handeln müsse, wie Merkel dies formuliert hatte, ist nicht mehr die Rede.