Mit Absicht in die Pleite? Käufer von 67 Weltbildfilialen meldet Insolvenz an

Der Käufer von 67 Weltbild-Filialen, das Unternehmen „Lesensart Rüdiger Wenk GmbH“, hat gestern Insolvenz angemeldet. Wie die Gewerkschaft Verdi bestätigte, könnten rund 350 Angestellte der Buchläden betroffen sein.

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Foto: Dominik Mesch

Das Unternehmen aus Ahaus war erst im Frühjahr von Rüdiger Wenk gegründet worden (wir berichteten), um insgesamt 67 Filialen des Augsburger Buchhändlers Weltbild zu übernehmen. Bis heute ist unklar, wie der Käufer diese Filialen finanziert hat und ob Weltbild oder der Düsseldorfer Investor Walter Droege Geld zugeschossen haben, um die Filialen loszuwerden. Gar über ein geplanten „Pleitegang“ wurde spekuliert, bei dem Wenk für eine entsprechende „Entschädigung“ den Buhmann spielt.

Gestern war es also so weit. Die für viele absehbare Bombe ist geplatzt. Wie es für die mehr als 350 Angestellten jetzt weiter geht ist unklar.

Im Weltbild-Verdi-Infoblog findet die Gewerkschaft deutliche Worte zu den aktuellen Geschehnissen:

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Quelle: http://weltbild-verdi.blogspot.de