Mit wenigen Ausnahmen ein friedliches Fest | Deutlich über 7000 Besucher feiern beim Gaudiwurm Genderkingen

Der  Gaudiwurm Genderkingen fing verspätet an, die Wägen ließen sich erst nicht richtig reihen. Bei sehr gutem Wetter tummelten sich ca. 7000 – 8000 Faschingsnarren in Genderkingen. Die Parkplätze wurden knapp. Der Umzug lief sonst problemlos ab. Danach beschäftigte ein Randalierer die Polizei, eine Streitigkeit musste geschlichtet werden.

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Symbolbild

Es war wieder ein bunter und schöner Gaudiwurm, der sich an diesem Samstag durch Genderkingen schlängelte. Deutlich über 7000 Besucher hatten sich bei schönstem Februarwetter an die Zustrecke aufgemacht. Es wurde ein schönes und friedliches Fest, bei dem viele der Narren im Anschluss noch nun die Gaudiwurmparty beim „Zoll“ besuchten.

Dort sollte es zu zwei kleineren Zwischenfällen kommen.

Gegen 17.30 Uhr pöbelt ein bisher Unbekannter einen 28-jährigen Mann an, der dann auch noch in die Unterlippe gebissen wurde. Der Verletzte konnte den Täter nicht beschreiben, er war selbst alkoholisiert.

Gegen 21.00 Uhr fiel einer Streife der Polizei ein Mann auf, der Höhe des Bahnhofes Genderkingen auf sein Rad stieg und losfuhr, beim Anblick der Polizei sofort vom Rad stieg. Bei der anschließenden Kontrolle wurden die Beamten sofort aggressiv angegangen und auf das Übelste beleidigt. Der deutlich alkoholisierte Mann verweigerte erst seine Personalien. Im Verlauf der Kontrolle stellte sich heraus, dass es sich um einen 44-jährigen aus einem Nachbarort handelte. Der Alkoholtest ergab einen Wert deutlich über 1,5 Promille. Eine Blutentnahme wurde angeordnet. Der 44-jährige widersetzte sich weiter den Anordnungen der Polizei, ging einen Beamten körperlich an. Die Beamten mussten „Unmittelbaren Zwang“ anwenden, wurden aber nicht verletzt.
Nach sämtlichen polizeilich erforderlichen Maßnahmen wurde der Mann seiner Ehefrau übergeben. Der „Randalierer“ hat sich nun wegen Trunkenheit im Verkehr, Tätlichen Angriff auf Vollstreckungsbeamte und Beleidigung zu verantworten.

Ansonsten war es für die Polizei ein friedliches „Faschingsfest“.