Nach einer ersten Halbzeit mit zwei Eigentoren hielten die Schwaben die Partie mit viel Einsatz lange offen. Am Ende setzte es eine 1:4 Niederlage gegen Bayer 04 Leverkusen und der FC Augsburg wurden nicht für eine mutige Spielweise belohnt. Das hatten die Beteiligten nach dem Spiel dazu zu sagen.

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Florian Niederlecher war niedergeschlagen | Foto: Sebastian Pfister

 

Florian Niederlechner: „Das Ergebnis ist ganz bitter, vor allem weil wir uns mit zwei Eigentoren das Leben schwer gemacht haben. Diese Rückschläge haben wir weggesteckt und waren ganz gut im Spiel. Wir waren dem 2:2 näher und haben Leverkusen in die Defensive gedrückt. Aber dann unterlaufen uns wieder entscheidende Fehler, sodass es wieder eine deutliche Niederlage wurde. Die zwei Wochen der Länderspielpause müssen wir jetzt nutzen, um an unseren Fehlern zu arbeiten.“

Felix Uduokhai: „Es war ein bitterer Nachmittag für alle Rot-Grün-Weißen. Wir haben uns gut gefühlt und sind ordentlich in die Partie gekommen. Dass wir uns dann diese Gegentore einhandeln, ist mehr als unglücklich. Es tut mir sehr leid für unsere Fans, die uns heute erneut überragend unterstützt haben. Die Moral hat gestimmt, die Zielstrebigkeit hat am Ende gefehlt. Es freut mich sehr für Flo, dass er sich mit einem Tor belohnen konnte. Für mich als Verteidiger sind acht Gegentore in zwei Heimspielen definitiv zu viel. Jetzt gilt es die Länderspielpause zu nutzen und die Abläufe noch besser einzustudieren.“

Rafał Gikiewicz: „Wir hatten in der ersten Minute eine sehr gute Chance, die wir leider nicht nutzen. Dann schießen wir drei Tore, liegen zur Pause aber 1:2 hinten. Entscheidend war, dass wir viele Fehler gemacht haben. Acht Gegentore in zwei Heimspielen sieht natürlich nicht gut aus, aber unser Spiel war besser als die Partie gegen Hoffenheim. Insgesamt müssen wir einfach cleverer agieren und dürfen nicht so einfache Gegentore bekommen.“