Mittelstand lehnt Autokaufprämie ab

Der Mittelstand lehnt eine mögliche Autokaufprämie ab. „Konsumanreize wären der falsche Weg“, sagte der Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW), Mario Ohoven, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwocshausgaben). Zwar sei die Automobilbranche von „elementarer Bedeutung für den Wirtschaftsstandort Deutschland“, doch die Erfahrung mit der Abwrackprämie nach der Finanzkrise habe gezeigt, dass „generelle Kaufprämien lediglich einen Strohfeuer- und Verschiebeeffekt auslösen“.

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Der Mittelstandspräsident sprach sich stattdessen für eine Investitionsprämie für neue Technologien aus. Zudem sollten Unternehmen die Möglichkeit erhalten, ihre Verluste aus dem Krisenjahr mit den Gewinnen der Vorjahre verrechnen zu können. „Zugleich sollten Gewerbebetriebe, die jetzt ihren Fuhrpark erneuern, steuerliche Hilfen erhalten“, so Ohoven.

Die Regierungschefs der Autoländer Bayern, Baden-Württemberg und Niedersachsen, Markus Söder (CSU), Winfried Kretschmann (Grüne) und Stephan Weil (SPD), hatten sich am Montag auf ein Modell für eine mögliche Autokaufprämie geeinigt. Am Dienstag sprach Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) beim Autogipfel mit Vertretern der Automobilindustrie über ein solches Förderprogramm.