Die Bemerkung von EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker, Bundeskanzlerin Angela Merkel wäre „hochqualifiziert“ für ein europäisches Amt, hat Irritationen in der CDU-Führung ausgelöst. „Aus Respekt vor dem Amt der deutschen Bundeskanzlerin und der Person Angela Merkels ist die Beschäftigung mit dieser beliebten Was-wäre-wenn-Frage unangemessen“, sagte CDU-Präsidiumsmitglied Mike Mohring den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Dienstagausgaben). Merkel habe für den Erfolg der Bundesregierung eine Schlüsselrolle, fügte der CDU-Spitzenkandidat für die Landtagswahl in Thüringen hinzu. mohring-nennt-spekulationen-ueber-merkels-zukunft-unangemessen Mohring nennt Spekulationen über Merkels Zukunft "unangemessen" Politik & Wirtschaft Überregionale Schlagzeilen Angela Merkel Bundesregierung Jean-Claude Juncker Landtagswahl MAN merkel OB Thüringen | Presse AugsburgMike Mohring, über dts Nachrichtenagentur

„Das ist für die politisch absehbare Zeit entscheidend.“ Juncker hatte deutlich gemacht, dass er sich Angela Merkel nach ihrer Zeit als Bundeskanzlerin in einer europäischen Rolle vorstellen kann. „Ich kann mir überhaupt nicht vorstellen, dass Angela Merkel in der Versenkung verschwindet“, sagte er den Funke-Zeitungen.

„Sie ist nicht nur eine Respektsperson, sondern ein liebenswertes Gesamtkunstwerk.“ Auf die Nachfrage, ob er darauf hoffe, dass Merkel ein europäisches Amt übernehme, sagte Juncker: „Hochqualifiziert wäre sie.“ Allerdings solle man nicht so tun, als würde sie das Kanzleramt schon morgen verlassen. „Die Wahlperiode endet 2021. Bis dahin wird Angela Merkel noch einiges in Bewegung bringen.“