Thüringens CDU-Landeschef Mike Mohring hat klargestellt, dass er sich unter keinen Umständen mit AfD-Stimmen zum Ministerpräsidenten wählen lassen will. „Es wird keine Wahl geben, bei der ich vorher nicht ausschließe: Ich will keine Stimmen der AfD-Politiker“, sagte Mohring der „Bild“. Es gebe für ihn in dieser Frage keinerlei Grauzonen.

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„Ich mache Politik von Herzen und aus Überzeugung, aber ganz sicher nicht um jeden Preis.“ Mohring war in den vergangenen Tagen unter Druck geraten und heftig kritisiert worden, weil zunächst sein Fraktionsvize eine Zusammenarbeit mit der AfD nicht ausgeschlossen hatte, dann 17 CDU-Funktionäre in einem Brief Gespräche forderten. Mohring schloss zwar eine Koalition mit der AfD aus, ließ aber offen, ob er sich bei einer möglichen geheimen Wahl durch AfD-Stimmen zum Ministerpräsidenten wählen lassen würde.

Das sorgte für so großen Wirbel, dass sich mehrfach auch CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak in den Streit einmischte. Dieser nannte die Forderungen nach Gesprächen mit der AfD „irre“ und bezeichnete die Partei von Björn Höcke als „NPD 2.0“.