Am Montagmorgen ist es in der Franziskanerstraße in München zu einem Baustellenunfall gekommen, bei dem sich ein Bauarbeiter schwere Verletzungen zugezogen hat.

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Symbolbild

Ein 47-jähriger Mann verrichtete seine Arbeit auf einem Gerüst an der
Außenfassade eines Neubaus. Aus ungeklärter Ursache stürzte der Arbeiter sieben
Meter in die Tiefe. Aufmerksame Kollegen beobachteten die Situation und setzten
einen Notruf an die Integrierte Leitstelle ab.

Die Besatzungen eines Notarztwagens und eines Hilfeleistungslöschfahrzeugs
fanden den Mann am Boden zwischen Kies und Bauschutt liegend vor. Er war
ansprechbar, im Bereich der Wirbelsäule und der Beine schwer verletzt. Da die
Verständigung sich schwierig darstellte, brauchte es einen Übersetzer. Gemeinsam
mit den anwesenden Arbeitern konnte das Problem schnell gelöst werden. Der
Notarzt versorgte den Patienten, dieser konnte anschließend achsengerecht auf
eine Schaufeltrage und Vakuummatratze umgelagert werden.

Die Notarztwagenbesatzung transportierte den Mann zur weiteren Behandlung in den
Schockraum einer Münchner Klinik.