Am Donnerstagabend ist ein Bauarbeiter im Kleiberweg in München-Lochhausen mehrere Meter in die Tiefe gestürzt. Er hat sich dabei schwerste Verletzungen zugezogen.

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Bild: Berufsfeuerwehr München

Mitarbeiter einer Baufirma waren gerade dabei, an einem Fertighaus in Holzständerbauweise zu arbeiten, als der 43-Jährige vom zweiten Obergeschoss bis in den Keller fiel. Seine Kollegen eilten sofort zu Hilfe.

Einsatzkräfte der Feuerwehr unterstützten das Notarztteam und die Rettungswagenbesatzung bei der Erstversorgung. Um den Schwerverletzten so schonend wie möglich aus der Tiefe retten zu können, forderten die Retter eine Drehleiter und die Höhenrettungsgruppe der Berufsfeuerwehr München an. Bis zum Eintreffen der für die Rettung benötigten Mittel stabilisierten die Einsatzkräfte gemeinsam den Patienten. Mithilfe der Schleifkorbtrage aus der Drehleiter und dem auf der Baustelle befindlichen Autokran hoben die Feuerwehrleute zusammen mit dem Kranführer den Verunglückten durch den leeren Treppenschacht in das Erdgeschoss. Dort übergaben sie den Mann wieder an die Rettungswagenbesatzung. Zusammen mit dem Notarzt transportierte sie den Schwerstverletzten in den Schockraum einer Klinik nach Fürstenfeldbruck.

Zum genauen Unfallhergang ermittelt das Fachkommissariat der Polizei.