Unweit der Feuerwache 7 hat sich heute in den frühen Morgenstunden ein folgenschwerer Unfall in München ereignet.

Gegen halb drei Uhr morgens ging bei der Leitstelle München die Meldung über einen schweren Verkehrsunfall in der Moosacher Straße ein. Schon zum Zeitpunkt der Meldungen war klar, dass mehrere Verletzte an dem Unfall beteiligt waren.

Den Einsatzkräften von Feuerwehr und Rettungsdienst zeigte sich bei ihrem Eintreffen im Kreuzungsbereich der Riesenfeldstraße ein Bild der Verwüstung – es waren ein VW und ein Opel kollidiert. In Folge des Unfalls wurde der silberne Opel mit vier Insassen an einen Laternenmast katapultiert, prallte davon ab und drehte sich danach noch einmal um die eigene Achse.

Tragischerweise wurde ein Insasse bei dem Aufprall an dem Laternenmast aus dem Auto geschleudert und dabei schwer verletzt. Passanten hatten schon mit Wiederbelebungsmaßnahmen begonnen, welche von den Einsatzkräften übernommen und intensiviert wurden. Unter laufenden Reanimationsmaßnahmen transportierten die Einsatzkräfte den 26-jährigen Mann in den Schockraum einer Münchner Klinik. Dort konnte nach Ausschöpfung aller medizinischen Maßnahmen nur noch der Tod festgestellt werden.

Zeitgleich stellten die Einsatzkräfte bei einem der verbliebenen Insassen in dem Opel einen Kreislaufstillstand fest. Eine sogenannte „Crashrettung“ wurde durch einen weiteren anwesenden Notarzt angewiesen. Zügig öffneten die Einsatzkräfte der Feuerwehr mit hydraulischem Rettungsgerät die Tür. Sofort wurde auch bei diesem Patienten mit Reanimationsmaßnahmen begonnen. Zügig wurde der 37-Jährige in den Schockraum einer Münchner Klinik transportiert.

Während die beiden Schwerstverletzten versorgt wurden, behandelten Einsatzkräfte von Rettungsdienst und Feuerwehr auch die beiden verbliebenen 22- und 56-Jährigen im Opel und transportierten beide dann in Schockräume Münchner Kliniken.

Der 21-jährige Fahrer des VWs wurde ebenfalls durch Rettungsdienstpersonal untersucht. Er blieb unverletzt. Für die Zeit der Personenrettung sicherten weiter Einsatzkräfte der Feuerwehr, nebst der Unterstützung der Rettungsmaßnahmen, die Unfallstelle zum Verkehr ab, stellten den Brandschutz sicher und nahmen die ausgelaufenen Betriebsstoffe auf.

Nach den Rettungsmaßnahmen leuchteten sie die Unfallstelle weiter aus, damit Polizei und Unfallgutachter ihre Ermittlungen aufnehmen konnten. Der Kreuzungsbereich Moosacher Straße und Riesenfeldstraße war bis zum Abschluss der Maßnahmen etwa drei gesperrt.

An dem Opel und dem VW entstand ein Totalschaden. Die Schäden am Beleuchtungsmasten und der Verkehrslenkung muss erst durch die entsprechenden Stellen begutachtet werden.

Zum Unfallhergang haben die Polizei und Fachgutachter die Ermittlungen begonnen.