München wird zum Corona-„Risikogebiet“

Mit München hat eine weitere Millionenstadt die kritische Marke an Corona-Neuinfektionen überschritten und wird nun zum „Risikogebiet“ in mehreren anderen Bundesländern. Laut Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI), die am Montagmorgen veröffentlicht wurden, wurden in der bayerischen Landeshauptstadt in den letzten sieben Tagen 50,6 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner registriert. Zuvor hatte schon Köln diesen Schwellwert überschritten und hat mittlerweile eine Inzidenz-Zahl von 66,3. In der Rhein-Main-Region sind jetzt die nahtlos nebeneinander liegenden Kommunen Frankfurt, Offenbach, Mainz und der Landkreis Groß-Gerau betroffen.

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Ebenso unter den Großstädten mit dabei Stuttgart und der benachbarte Landkreis Esslingen, Wuppertal und das benachbarte Solingen, Essen, Duisburg, Bremen und mittlerweile sechs Berliner Bezirke, wobei auch Berlin als Gesamtstadt längst die Schwelle von 50 Neuinfektionen je Woche und 100.000 Einwohner überschritten hatte. Besonders stark betroffen sind die Bezirke Mitte mit einer Inzidenzzahl von 106,1 und Neukölln mit 142,3 – dem derzeit höchsten Wert in ganz Deutschland.

Auch zahlreiche bevölkerungsärmere Landkreise sind „Risikogebiet“, so im Saarland der Landkreis St. Wendel, in Rheinland-Pfalz der Eifelkreis Bitburg-Prüm, in Bayern die Landkreise Regen, Fürstenfeldbruck, die kreisfreien Städte Memmingen und Rosenheim, in Niedersachsen der Landkreis Cloppenburg und in NRW die Kreise Unna, Recklinghausen, sowie die kreisfreien Städte Hagen und Hamm.