Ein tragischer Zwischenfall ereignete sich gestern in Münster am Lech. Ein Hund war in einen Altwasserarm gesprungen und konnte sich aus diesem nicht mehr befreien. Auch die 39-Jährige Besitzerin kam bei der Rettungsaktion nicht mehr selbstständig an Land begeben. Ihr Mann kam ihr zu Hilfe, doch ihm selbst konnte nicht mehr geholfen werden. Er ging in der Wasserwalze unter. Für ihn kam jede Hilfe zu spät.

Gestern Abend gegen 19:45 Uhr ging eine Familie mit ihren beiden Hunden zwischen Münster und dem Lech spazieren. An einer Brücke über einen Altwasserarm der „Münsterer Alte“ sprang ihr Berner Sennenhund ins Wasser. An der Stelle war jedoch eine trügerische Wasserwalze, aus der sich der Hund augenscheinlich nicht befreien konnte.

Immer wieder wurde das kräftige Tier unter Wasser gezogen. Die 39-jährige Mutter sprang nun auch in den Fluss, um den Hund zu retten. Da auch sie in die Wasserwalze geriet, sprang auch noch der 42-jährige Vater hinter her. Dieser konnte zusammen mit der 14-jährigen Tochter, die einen Ast als Hilfe reichte, die Mutter aus dem Wasser retten. Die beiden anderen Kinder liefen davon, um weitere Hilfe zu holen.

Dem Vater gelang es nicht, sich selbst aus der Wasserwalze zu befreien. Letztlich konnte die Ehefrau und Tochter den bewusstlosen Vater ans Ufer zu ziehen. Dort begannen sie mit der Reanimation. Der Bewusstlose wurde mit einem Hubschrauber in die Uniklinik Augsburg geflogen, wo er leider verstarb. Der Hund war abgetrieben worden und wurde später verendet geborgen. Die Kripo hat die Ermittlungen zu dem tragischen Unglücksfall aufgenommen.

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