Einsatzkräfte bergen Flugzeugwrack aus Badesee im Allgäu

Nach dem Absturz eines einmotorigen Kleinflugzeuges in den Öschlesee im Oberallgäu fand heute die aufwendige Bergung des Flugzeugwracks statt.

Flugzeugbergung 003 Kopie
Foto: Davor Knappmeyer

Das Kleinflugzeug der Marke Cessna startete vom Flughafen in Durach. Dem Piloten gelang es nach dem Start offenbar nicht, mit dem Flugzeug an Höhe zu gewinnen. Er steuerte die Maschine über die BAB 980 in Richtung des Öschlesees, wo sie im Anschluss niederging. Alle Insassen, drei Männer und eine Frau im Alter zwischen 27 und 38 Jahren, wurden anschließend an Land und zur weiteren Versorgung in verschiedene Kliniken gebracht. Zwei Personen wurden leicht und zwei Personen schwer verletzt. Gestern war noch von Lebensgefahr bei einer Person die Rede, der Gesundheitszustand hat sich zwischenzeitlich stabilisiert, so dass derzeit von keiner Lebensgefahr mehr ausgegangen wird.

Das Flugzeug sank nach dem Aufprall auf den Grund des Sees. Am heutigen Tag soll mit erfolgte die Bergung des in etwa 8 Meter Tiefe liegenden Flugzeuges. 

Die Ursache des Absturzes ist derzeit noch unklar, auch zur Schadenshöhe kann bislang noch keine Aussage getroffen werden. Ein Gutachter der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung wurde eingeschaltet. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Kempten wurde ebenfalls ein Sachverständiger zur Klärung des Unfallhergangs hinzugezogen. Die Kriminalpolizei Kempten hat die weiteren Ermittlungen übernommen.