Nach Brand in Karolinenstraße | Trinkwasserwarnung aufgehoben – Anwohner sollen Hausleitungen spülen

Die Trinkwasserwarnung für die nördliche Innenstadt ist mit sofortiger Wirkung aufgehoben. Das Trinkwasser aus dem Wasserhahn kann in dem betroffenen Bereich wieder ohne Bedenken getrunken und zur Zubereitung von Speisen verwendet werden.

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Die Trinkwasserwarnung für die nördliche Innenstadt ist mit sofortiger Wirkung aufgehoben.

Vorher sollten die Anwohner in dem betroffenen Bereich jedoch die Wasserhähne etwa für fünf Minuten öffnen und so die Leitungen in ihren Gebäuden spülen. Dies gilt für einen Bereich vom Rathausplatz über die Frauentorstraße bis Pfärrle und Stephingerberg sowie zwischen Unterer und Mittlerer Graben bis Volkhartstraße und Auf dem Kreuz.

Die von einem Augsburger Fachlabor untersuchten Wasserproben waren in Ordnung, es wurden keine Rückstände von Löschwasser festgestellt. Untersucht wurden dabei Proben aus dem Leitungsnetz der swa. Dieses wurde vorher in dem betroffenen Bereich umfangreich gespült. Jetzt ist es wichtig, dass auch die Wasserleitungen in den Gebäuden gespült werden. Deshalb sollten alle Haushalte und Unternehmen alle Wasserhähne aufdrehen und das Wasser etwa fünf Minuten laufen lassen, bis sehr kaltes Wasser aus dem Wasserhahn kommt. Die swa bitten in Mehrfamilienhäusern auch die Nachbarn darüber zu informieren.

Mit der Freigabe durch das Augsburger Gesundheitsamt kann das Trinkwasser vom Wasserhahn nun wieder bedenkenlos getrunken und zur Zubereitung von Speisen verwendet werden.

Im Zuge des Feuerwehreinsatzes in der Karolinenstraße seit Freitagabend sind am Samstagmorgen geringe Menge von Löschwasser in die Trinkwasserleitung gelangt. Die swa und das Gesundheitsamt haben daraufhin eine Trinkwasserwarnung für die nördliche Innenstadt ausgegeben.

Auch wenn zahlreiche telefonische Nachfragen bei den swa, bei der Stadt Augsburg sowie beim Giftnotruf München eingegangen sind, wurden bislang beim Uniklinikum und der KVB Bereitschaftspraxis beim Vincentinum keine Bürgerinnen und Bürger wegen Gesundheitsbeschwerden vorstellig.