Ende August war in Königsbrunn am Gymnasium nach einer Brandstiftung ein größerer Schaden entstanden. Nun eine Belohnung auf sachdienliche Hinweise ausgesetzt.

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Foto: Bruder

In der Nacht des 27.08.2022 brach gegen 23.30 Uhr am Gymnasium Königsbrunn ein Feuer aus. Im Bereich der nordwestlichen Gebäudeseite wurden brennende Mülltonnen festgestellt. Die Flammen hatten bereits auf die Fassade übergegriffen und schlugen hoch bis zum ersten Stockwerk. Aufgrund der Hitzeentwicklung waren dabei teilweise Fensterscheiben gesprungen, so dass die Flammen auch ins Gebäudeinnere schlugen. Der Brand konnten von den eingesetzten Feuerwehrkräften der FFW Königsbrunn aber bereits nach wenigen Minuten gelöscht werden. Neben einem offenbar massiven Schaden an der Gebäudefassade sind auch die in diesem Bereich befindliche Schulküche und Mensa stark verrußt und verraucht.
Der Brandschaden könnte sich nach ersten Einschätzungen im unteren bis mittleren sechsstelligen Eurobereich (evtl. auch darüber) bewegen. Die Kripo Augsburg hat noch in der Nacht die Ermittlungen aufgenommen und geht derzeit von einem Brandstiftungsdelikt (fahrlässig oder vorsätzlich) aus. Sachdienliche Hinweise erbittet die Kripo Augsburg unter 0821/323 3810.

Die Ermittlungen zum Brand am Königsbrunner Gymnasium laufen nach wie vor. Die Kripo Augsburg geht dabei weiterhin von Brandstiftung aus. Der entstandene Sachschaden wird aktuell auf 250.000 Euro geschätzt.
Da Beobachtungen von Zeugen einer von mehreren Bausteinen der polizeilichen Ermittlungen sind, wendet sich die Kripo Augsburg erneut an die Bevölkerung.
Hierzu wurden Fahndungsplakate erstellt und beispielsweise im Bereich des Gymnasiums ausgehängt. Dabei bittet die Kripo um folgende Hinweise:
– Wer hat zur Tatzeit Personen im genannten Bereich wahrgenommen?
– Wurden sonst irgendwelche verdächtigen Wahrnehmungen in dieser Nacht
gemacht, die mit dem Vorfall in Verbindung gebracht werden können?
Für Hinweise, die zur Klärung des Falles beitragen, ist durch das Landratsamt Augsburg eine Belohnung in Höhe von 2.000 Euro ausgesetzt worden.