Nach dem Sieg über Stuttgart – Kann der FC Augsburg auch in Wolfsburg punkten?

Die Negativserie konnte mit einem klaren Sieg über den VfB Stuttgart gestoppt werden. Auch wenn die Aufgabe beim Champions League-Teilnehmer wohl eine größere sein dürfte, fährt der FC Augsburg nicht chancenlos nach Wolfsburg.

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Weinzierl hofft darauf, dass ein Team gegen Wolfsburg nachlegen kann | Foto: Wolfgang Czech

Wer vergangenes Wochenende genau hingehört hatte, konnte in all den lauten Jubelstürmen in der Augsburger Arena den sprichwörtlichen Felsbrocken fallen hören, der Markus Weinzierl vom Herzen gefallen sein dürfte. Dem FCA-Coach war auch einige Tage nach dem verdienten 4:1-Sieg im Schwabenderby gegen Stuttgart die Erleichterung anzumerken: „Ich bin glücklich, dass wir uns endlich für den ganzen Aufwand belohnt haben. Wir haben es geschafft, uns mit den Fans im Rücken zu wehren, das gibt mir Bestätigung”. Nach zuvor fünf Pflichtspielen ohne Sieg und teils recht schwachen Leistungen konnte sein Team gegen den VfB den Abwärtstrend aufhalten. Heute möchte man an dieser Stelle weitermachen. Eine leichte Aufgabe wird dies aber sicher nicht.

Wölfe nach Trainerwechsel erfolgreich

Der in dieser Saison bisher zu oft enttäuschende Champions League-Teilnehmer aus Wolfsburg hatte nach acht sieglosen Spielen in Serie Trainer Mark van Bommel freigestellt. Mit dem ehemaligen Bremer Florian Kohfeldt kehrte der VfL zuletzt aber in die Erfolgsspur zurück. In der Bundesliga (gegen Leverkusen) und im Europapokal (gegen Salzburg) gab es direkt zwei Siege unter dem neuen Chef. Dass sein Team als Außenseiter in der VW-Stadt an den Start gehen wird, ist Weinzierl bewusst, doch chancenlos sieht er seine Mannschaft dort nicht: „Wir fahren nach Wolfsburg, um dort zu überraschen“. Der FC Augsburg wird dafür gegen die gute Offensive um Nmecha und Weghorst vor allem eine konzentrierte Defensivleistung benötigen. Sollte die eigene Offensive um den gegen Stuttgart so starken Finnbogason dann selbst auch noch jubeln dürfen, könnte heute etwas drin sein.

Die voraussichtliche Aufstellung

Gikiewicz – Gumny, Gouweleeuw, Oxford, Pedersen – Maier, Strobl – Caligiuri, Vargas – Zeqiri, Finnbogason