Nach Zimmerbrand in Wohnheim in Augsburg-Göggingen – Studentin im Fokus der Ermittler

Am späten Samstagabend brannte es im Studentenwohnheim in Augsburg-Göggingen. Einige der Bewohner mussten in Notunterkünften untergebracht werden. Wann die Studenten wieder in das Haus zurückkönnen steht noch nicht fest. Unterdessen laufen die Ermittlungen weiter. Eine Studentin steht nun im Fokus.

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Foto: News5/Bruder

 

Am späten Samstagabend brannte es im Studentenwohnheim in der Gögginger Römerstädter Straße, im dritten Stock stand ein Zimmer in Vollbrand. Nach einer Begehung und Begutachtung des Gebäudes durch die Feuerwehr, wurde festgestellt, dass sich Schmierruß in sämtlichen Gängen auf allen Stockwerken befindet. Schmierruß ist gesundheitsgefährdend, deshalb wurde das komplette Gebäude gesperrt (wir berichteten).

Insgesamt mussten 40 – 50 Personen evakuiert werden. Einige davon wurden in Notunterkünften untergebracht. Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft e.V. bot 14 Studenten bis zum heutigen Montag eine notdürftige Unterkunft. Im Laufe des Tages soll allen eine adäquate Unterkunft vermittelt worden sein.

Vier Personen wurden bei dem Brand leicht verletzt, sie erlitten eine Rauchgasintoxikation. Die Bewohnerin des brennenden Zimmers wurde vorsorglich zur Behandlung ins Klinikum Augsburg gebracht. Sie steht nun auch im Fokus der Brandermittler. Ob ihr fahrlässiges oder gar vorsätzliches Handeln vorgeworfen werden muss, bedarf weiterer Ermittlungen. Die Brandentstehung wird nach wie vor einer glimmenden Zigarettenkippe zugeschrieben.