Neu-Ulm | Autotransporter verursacht Unfall auf der A7 – mehrere Kilometer Stau

Am Donnerstag, gegen 09.40 Uhr, ereignete sich auf der A 7 bei Neu-Ulm ein Verkehrsunfall.

Foto: Feuerwehr Vöhringen

Ein 60-jährige Fahrer eines Autotransporters, der mit zwei Wohnmobilen beladen war, befuhr die A 7 in Fahrtrichtung Würzburg. Er befuhr den rechten Fahrstreifen. Vor ihm befand sich ein Sattelzug. Der vorausfahrende Sattelzug musste verkehrsbedingt abbremsen. Der Fahrer des Autotransporters erkannte dies zu spät und versuchte noch nach links auszuweichen. Beim Ausweichmanöver fuhr er auf den Sattelzug hinten links auf und gleichzeitig drückte er einen auf dem linken Fahrstreifen befindlichen Pkw gegen die Mittelschutzplanke. Da beide Türen des Pkw eingeklemmt waren, befreite sich dessen 49-jährige Fahrerin über ein Fenster aus dem Fahrzeug.

Die Frau wurde leicht verletzt. Sie kam zur Untersuchung in ein Krankenhaus. Der Fahrer des Autotransporters erlitt einen Kreislaufzusammenbruch und kam ebenfalls in ein Krankenhaus. Aufgrund der Unfallmeldung wurde vorsorglich ein Rettungshubschrauber an die Unfallstelle beordert. Dieser wurde jedoch nicht benötigt.

Der entstandene Sachschaden beträgt ca. 80.000 Euro. Aufgrund der Unfallsituation war die A 7 ca. 1 Stunde voll gesperrt. Anschließend wurde der Verkehr einseitig an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Der Rückstau erstreckte sich über mehrere Kilometer.

An der Unfallstelle waren die Feuerwehren Weißenhorn, Vöhringen und Altenstadt eingesetzt. Bei der Absicherung der Unfallstelle unterstützte zudem die Autobahnmeisterei Vöhringen.

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