Neu-Ulm | Stark alkoholisierter Mann greift Rettungsdienst und Polizeibeamte an

Am gestrigen Samstagnachmittag wurde zunächst der Integrierten Leitstelle Donau-Iller eine bewusstlose, alkoholisierte Person im Bereich der Kantstraße mitgeteilt, weshalb ein Rettungswagen an die Örtlichkeit beordert wurde. Hier konnte die Besatzung des Rettungsdienstes dann einen stark alkoholisierten 65-Jährigen antreffen.0Ba9306B D076 49E5 A22C 3485606B1614

Da sich dieser aggressiv gegenüber der Besatzung des Rettungsdienstes zeigte, wurde eine Streife der Polizeiinspektion Neu-Ulm durch den Rettungsdienst angefordert. Noch vor Eintreffen der Polizeistreife begann der 65-Jährige im Rettungswagen zu randalieren und schlug einem 24-jährigen Rettungssanitäter mit der Faust ins Gesicht und verletzte diesen dabei leicht. Danach schlug er noch mit der Faust gegen die Scheibe des Rettungswagens ohne diese dabei zu beschädigten. Als die Beamten zur Örtlichkeit hinzukamen, wurden diese sofort vom 65-Jährigen beleidigt und er bedrohte diese ebenfalls mit dem Tode, was er auch im weiteren Verlauf des Einsatzes fortführte. Da sich der Mann sich vor Ort nicht ausweisen konnte und aufgrund seines Verhaltens in Gewahrsam genommen werden sollte, wurde er gefesselt und zur Polizeiinspektion Neu-Ulm verbracht. Der 24-jährige Rettungssanitäter musste nach dem Faustschlag zur Untersuchung in ein Krankenhaus. Bei der Polizeidienststelle angekommen, trat der 65-Jährige mit dem Fuß in Richtung des Kopfes eines 28-jährigen Polizeibeamten, als die Beamten ihm aus dem Dienstfahrzeug helfen wollten, traf diesen hierbei aber nicht. Der Betrunkene konnte danach in die Dienststelle geführt werden. Da er bei einem Atemalkoholtest deutlich über zwei Promille aufzeigte, ordnete die verständigte Staatsanwaltschaft eine Blutentnahme an. Nach der durchgeführten Blutentnahme verbrachte der 65-Jährige die restliche Zeit bis zum Sonntagmorgen in einer Zelle der Polizeiinspektion Neu-Ulm und wurde erst nüchtern wieder entlassen. Ihn erwarten nun diverse Strafverfahren wegen Körperverletzung, Tätlichen Angriffs, Bedrohungen, Beleidigungen und Sachbeschädigung.

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