Neuburg-Schrobenhausen | Unbekannte versuchen Geldautomaten zu sprengen

Bislang unbekannte Täter haben in der Nacht von Sonntag auf Montag versucht, einen Geldautomaten im Weicheringer Ortsteil Lichtenau (Kreis NeuburgSchrobenhausen) zu sprengen, konnten dabei aber nichts erbeuten.

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Symbolfoto

Anwohner der Straße am Heubruckenweg in Lichtenau waren am Sonntag, 16.09.2018 gegen 21:40 Uhr durch Geräusche auf den Vorfall aufmerksam geworden und hatten die Polizei informiert. Die am Tatort eintreffenden Polizeistreifen fanden in der am Heubruckenweg befindlichen Bankfiliale einen beschädigten Geldautomaten vor.

Zeugen hatten einen dunklen Pkw, vermutlich BMW, beobachtet, mit dem zwei Personen in Richtung der B 16 geflüchtet waren. Die sofort ausgelöste Fahndung mit einer Vielzahl von Polizeieinsatzfahrzeugen, wobei u. a. auch ein Polizeihubschrauber eingesetzt wurde, führte bisher nicht zur Festnahme der Flüchtigen.

Die bisherigen Erkenntnisse aus den noch am Sonntagabend begonnenen Spurensicherungsmaßnahmen, lassen vermuten, dass der Geldausgabeautomat durch Einleiten von Gasen beschädigt wurde. Bargeld konnten die Unbekannten dadurch nicht erbeuten.

Die Kriminalpolizei Ingolstadt bittet Zeugen, die an oder im Umfeld der Bankfiliale verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben, sich bei der Polizei zu melden. Für die Ermittler sind auch Wahrnehmungen von Bedeutung, die im Vorfeld der Tat, gegebenenfalls auch mehrere Tage zuvor gemacht wurden. Sachdienliche Hinweise werden unter der Telefonnummer 0841-93430 entgegengenommen.

Weiterer erfolgreicher Versuch im Kreis Freising

Bereits in der Nacht von Freitag auf Samstag hatten Unbekannte versucht den Geldautomaten einer Bankfiliale in Fahrenzhausen vermutlich durch Einleitung eines Gases, gewaltsam zu öffnen, blieben dabei jedoch ohne Beute.

Ein Zeuge war am Freitagabend, 14.09.2018 auf Schäden an dem Geldautomaten der Geschäftsstelle in der Straße Ampertal aufmerksam geworden. Nachdem er die Polizei verständigt hatte stellte sich bei der Inaugenscheinnahme durch die erste Polizeistreife heraus, dass ganz offenbar versucht wurde den Automaten gewaltsam zu öffnen. Die festgestellte Situation am Tatort ließ zunächst nicht ausschließen, dass durch möglicherweise noch vorhandene Sprengmittel eine Gefahr für Einsatzkräfte und das Umfeld bestand. Aus diesem Grund wurden angrenzende Wohnungen vorsorglich evakuiert und Spezialisten des Landeskriminalamts für eine nähere Überprüfung hinzugezogen. Diese konnten jedoch nach Untersuchung des Automaten dahingehend Entwarnung geben.

Die Tatortarbeit wurde noch in der Nacht von der Kriminalpolizei Erding aufgenommen. Nach bisherigen Ermittlungserkenntnissen wollten zwei unbekannte Täter gegen 23:30 Uhr offensichtlich Gas in den Geldausgabeautomaten einleiten, wohl in der Absicht diesen durch eine Detonation zu öffnen. Dieses Vorhaben gelang jedoch nicht, so dass die Täter ohne Beute flüchteten. Dazu nutzten sie nach Zeugenangaben einen dunklen Pkw. Die in der Tatnacht eingeleiteten polizeilichen Fahndungsmaßnahmen führten bisher nicht zur Festnahme der Täter.

Zeugenaufruf

 Die Kriminalpolizei Erding ruft Zeugen, die an oder im Umfeld der Bankfiliale verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben auf, sich bei der Polizei zu melden. Von Bedeutung für die Ermittler sind auch Wahrnehmungen, die im Vorfeld der Tat, u. U. auch Tage zuvor, gemacht wurden. Sachdienliche Hinweise werden unter der Telefonnummer 08122-9680 entgegengenommen.