Neue Radzählstelle registriert Radler in Konrad-Adenauer-Allee

Auf der wichtigen Nord-Süd-Radachse über den Kö/Konrad-Adenauer-Allee werden an einer Zählstelle im Asphalt nun alle Radler registriert, die dort in beide Richtungen unterwegs sind. 

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Eine Radzählstelle, die im Asphalt in der Konrad-Adenauer-Allee zwischen Hallstraße und Kapuzinergasse eingebaut wurde, registriert Fahrradfahrer. Die gesammelten Daten dienen der Radverkehrsplanung und sind auf www.augsburg-fahrradstadt.de einsehbar. | Foto: Stadt Augsburg/Ruth Plössel

Auf dem Internet-Portal des Projektes Fahrradstadt sind die Zählungen unter www.augsburg-fahrradstadt.de mit einem Klick auf die pinke Box mit dem Titel „Radzählstation“ einsehbar. Präsentiert werden die Summe der gezählten Radler vom Vortag sowie die Gesamtzahl der Radler seit Beginn der Zählung Mitte September. In anwählbaren weiteren Auswertungen beispielsweise unter den Stichworten „Woche“ oder „Monat“ lassen sich außerdem Entwicklungen in anschaulichen Diagrammen beobachten. Die tägliche Aktualisierung der Zahlen erfolgt über Nacht. Die Daten schickt eine speziell geschnittene Induktionsschleife mit Auswerteeinheit, die in der Konrad-Adenauer-Allee zwischen Hallstraße und Kapuzinergasse eingebaut wurde.

Daten wichtig für Verkehrsplanung

In der Konrad-Adenauer-Alles als innerstädtische Nord-Süd-Achse konzentriert sich der Radverkehr, so dass ein repräsentativer Zählquerschnitt vorliegt, der im Lauf der Zeit auch Entwicklungen im Radverkehr abbildet. Bewährt sich die Datenerfassung, ist die Einrichtung von weiteren Rad-Zählstellen an aussagekräftigen Querschnitten im Stadtgebiet denkbar. Die Kosten für die Anschaffung und Einrichtung dieser ersten Zählstelle werden durch die Förderung von 5.000 Euro durch das Bayerische Staatsministerium des Inneren, für Bau und Verkehr in etwa gedeckt.