Nach einer enttäuschenden Saison wurden die Augsburger Panther neuaufgestellt. Der AEV startete mit dieser Formation am Freitag in den Dolomitencup. Gegen den tschechischen Vertreter Dynamo Pardubice musste man sich mit 0:2 geschlagen geben.

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Der starke Dennis Endras war oft Endstation für die Dynamo-Angreifer Foto: Dunja Dietrich

Eigentlich war es an diesem Freitag wie in jedem Jahr. Die Augsburger Panther gastieren zum Dolomitencup im Südtiroler Neumarkt und die zahlreich mitgereisten Fans verwandeln den Ort und die Eishalle zum Heimspielort. Schon früh bekamen sie gegen den tschechischen Vertreter Dynamo Pardubice zu sehen, warum man sich über die Rückkehr von Dennis Endras glücklich schätzen kann. Der Torhüter steht nach einigen erfolgreichen Jahren in Mannheim wieder im AEV-Tor und bewies sofort, dass er noch immer zu den Spitzenkräften auf dieser Position gehört. Mehrfach bewahrte er sein Team im Startdrittel vor einem frühen Rückstand. Bei einem leicht abgefälschten Schuss von Ricka war aber auch er chancenlos (17.). Das 0:1 bedeutete die Pausenführung für den Turnierneuling aus Pardubice.

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Der AEV war bemüht, aber ohne Erfolg Foto: Dunja Dietrich

Die neuformierten Panther um Coach Peter Russel waren nach dem Seitenwechsel bemüht, den knappen Rückstand auszugleichen, die gute Dynamo-Defensive ermöglichte aber nur wenige gute Gelegenheiten. Payerl und Saponari ließen die besten Gelegenheiten liegen. Die starken Tschechen setzten in dieser Phase auf schnelle Gegenstöße, Radil scheitete mit einem sehenswerten Alleingang an Endras. Die Chancen auf die achte Finalteilnahme der Augsburger bei diesem Vorbereitungsturnier blieben auch zur zweiten Pause intakt.

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Die Panther wussten, dass sie sich bei Endras zu bedanken hatten Foto: Dunja Dietrich

Radil vs. Endras hieß es auch zu Beginn des Schlussabschnitts. Gleich mehrfach scheiterte der frühere NHL-Spieler (San Jose) am Ex-Nationaltorhüter im Trikot des AEV. In der 45. Minute war aber auch Augsburg Nummer 44 machtlos. Nach einem Zuspiel von Zohoma setzte Radil den Schlusspunkt unter das erste Aufeinandertreffen beider Clubs.

Während Pardubice am Sonntag bei seiner ersten Turnierteilnahme um den Titel spielen wird, trifft der fünfmalige Champion aus Schwaben am Sonntagnachmittag (15:45 Uhr) auf den Verlierer der Samstagspartie Berlin – Biel.