Neujahrsempfang | Pro Augsburg möchte nach der Kommunalwahl wieder mitregieren

Vor 20 Jahren gegründet hat Pro Augsburg in diesem Jahr wieder große Ambitionen. Auf dem gestrigen Neujahrsempfang wurde klar das Ziel Regierungsbeteiligung in den Raum gestellt.

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Claudia Eberle ist OB-Kandidatin von Pro Augsburg. | Foto: Christoph Bruder

„Wir wollen wieder mitregieren“, das Ziel für die im März anstehenden Kommunalwahlen wurden auf dem Neujahrsempfang von Pro Augsburg am Donnerstag im Augsburger Rathaus klar in den Raum gestellt. Bis 2014 war man an der Stadtregierung beteiligt, nun möchte man zurück an den Regierungstisch. Das klare Ziel wurde beim vor den 200 Besuchern des Abends klar definiert. In ihren Reden gingen die amtierenden vier Stadträte dabei kurz auf die Vorhaben für die nächste Legislaturperiode ein. Entsprechend dem Vereinsleitbild wolle man wieder unternehmerisches Denken und gesunden Menschenverstand in die Regierungsarbeit einbringen, diesen vermisste man zuletzt wohl immer wieder. Gerade der Finanzsektor wurde kritisiert und damit indirekt auch die CSU-OB-Kandidatin Finanzreferentin Eva Weber. Manche Kommunen hätten eben vergessen, dass man nur ausgeben kann, was man einnimmt. Ein Seitenhieb in Richtung der laufenden und anstehenden Projekte. Im Wahlprogramm von Pro Augsburg wird deshalb auch die Trennung von Wirtschafts- und Finanzreferat als ein Ziel angegeben.

Auch die Fortführung des Schulsanierungsprogramms und eine noch deutlichere Stärkung des Fahrradverkehrs wolle man in Angriff nehmen.

Nachdem Pro Augsburg seine Positionen kurz und bündig präsentiert hatte, unterhielt „Gesterfahrer“ Silvano Tuiach die Gäste.