Im Vorfeld hatte Verls Vorstand über das Los FC Augsburg gemeckert, heute versucht eben dieser FCA die Hürde in der 1. Runde des DFB-Pokals zu überspringen.

Martin Schmidt nimmt die Aufgabe Verl ernst | Foto: Wolfgang Czech

„Es gibt bestimmt attraktivere Gegner. Um dort hinzukommen, müssen wir eben versuchen, Augsburg zu schlagen.“, so Raimund Bertels, der Vorsitzende des SC Verl. Heute muss sich der Regionalligist mit ebendiesem Bundesligisten auseinandersetzen. Auch wenn eben nicht der FC Bayern oder Borussia Dortmund im Landkreis Gütersloh zu Gast sind, wird es für den Viertligisten eine enorme Aufgabe. Das Schicksal von Borussia Mönchengladbach will sich der FCA dort nämlich ersparen. Die Fohlen waren vor 20 Jahren nach Elfmeterschießen (5:6) beim Underdog ausgeschieden. „So ein Gegner kann jeden Tag einen Bundesligisten der vielleicht mit leichtem Gemüt dort hin geht in Bredouille bringen“, warnt Augsburgs Coach Martin Schmidt vor der Aufgabe.

Auch wenn Verl in der Regionalliga aus den ersten beiden Pflichtspielen nur einen Punkt holen können, erwartet Schmidt eine echt Hürde. Besonders vor dem schnellen Umschaltspiel und der Einsatzbereitschaft der Ostwestfalen hat er seine Mannschaft gewarnt.

Auf die leichte Schulter wird der FC Augsburg diese Aufgabe wohl eher nicht. Schmidt wird deshalb mit der aktuell stärksten Aufstellung auftreten. Gouweleeuw, Cordova, Vargas, Max und Morávek werden verletzt nicht mitwirken können, auch Finnbogason und Framberger sind wohl noch nicht wieder für einen Einsatz bereit. Das letzte Testspiel gegen Bologna hatte schon einen ersten Fingerzeig für die Startaufstellung gegeben. Schmidt hat mit einer Ausnahme einen unveränderten Kader benannt. Der während der Woche verpflichtete tschechische Nationalkeeper Tomas Koubek wird wohl bereits heute Nachmittag zwischen den Augsburger Pfosten stehen. Diese Truppe soll zeigen, dass auch der FCA ein attraktiver Gegner ist und dem Viertligisten die Möglichkeit geben sich auf die Aufgaben in der Liga zu konzentrieren. Schmidt: „Wir werden hingehen und zeigen, dass wir ein Bundesligist sind. Wir wollen das Ticket lösen für die zweite Runde, das ist unser Anspruch“