Den Schwung aus dem Pokalsieg gegen die Löwen hatten die Illertisser am Freitag Abend gegen das Spitzenteam 1. FC Nürnberg größtenteils durchaus mitgenommen, aber trotz teilweise drückender Überlegenheit gelang ihnen gegen den 1.FC Nürnberg II kein Treffer. Der wäre durchaus möglich gewesen, doch Yannick Glessing hatte bei zwei Abschlüssen kein Glück.




Bereits kurz nach Beginn lief er nämlich allein auf Torhüter Jan Reichert zu, legte jedoch den Ball zu weit vor. Noch größer war seine Chance in der 11. Minute als er Moritz Gundelach den Ball abgeluchst hatte, ganz allein aufs Tor zulief, doch einen Lupfer neben das Gehäuse setzte. Die Gäste zeigten  ein technisch versiertes Spiel, kamen aber mehr als eine halbe Stunde nie vor das Illertisser Tor. Doch in der 33. Minute setzten sie sich geschickt durch und Leonardo Vonic vollstreckte eiskalt zum 0:1. Der FVI war auch in der Folge klar spielbestimmend, was sich mit Beginn der zweiten Hälfte noch verstärkte. Die Nürnberger kamen kaum noch aus ihrer Hälfte raus, die Illertisser rannten verzweifelt an. Doch bei einer Direktabnahme von Maurice Strobel rettete ein Verteidiger kurz vor der Linie, ein Tor des eingewechselten Kai Luibrand wurde wegen abseits nicht gegeben. Beim ganzen Anrennen der Einheimischen fehlte einfach immer wieder der letzte Pass und die Nürnberger kamen so zu einem glücklichen Erfolg.

Sven Ackermann (Trainer FV Illertissen): „Es ist ärgerlich, dass wir verloren haben. Die Jungs haben sich viel vorgenommen. Man hat von Beginn an gemerkt, dass sie richtig engagiert bei der Sache waren. Wir haben brutal investiert gegen den Ball, haben wenig zugelassen und die Chancen nach vorne gesucht. Bei der ersten ordentlichen Aktion der Nürnberger fällt dann leider das 0:1, bei dem sie ihre Qualität einfach auf den Platz bringen. Wir haben bis zum Schluss weiter engagiert gearbeitet, hatten noch richtig gute Chancen. Am Ende hat das nötige Quäntchen Glück gefehlt. In einem engen Spiel gegen eine der Top-Mannschaften der Liga haben die Jungs dennoch einen guten Job gemacht.“