„Noch nicht das richtige CFS“ | Augsburger Panther-Fans äußern sich zur Rückkehr ins Stadion

1:2 haben die Augsburger Panther nach einer eher übersichtlichen Leistung gegen Iserlohn verloren. Für Fans und Ehrenamtler war es dennoch ein besonderer Abend, durften sie doch erstmals seit Anfang November wieder live dabei sein. Wir haben uns am Rande der Partie mit einigen von ihnen unterhalten.

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Etwas über 1300 Zuschauer durften wieder zum AEV | Foto: Wolfgang Czech

Ulrich Geiger (Geschäftsführer des Panther-Sponsors IG Geiger Beratende Ingenieure und langjähriger AEV-Fan): „Es war unendlich schwer, die Fans überhaupt hier reinzubekommen. Wir freuen uns darauf, die Panther endlich mal wieder live zu sehen. Es wird wahrscheinlich ruhiger als wir es kennen“

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Ulrich Geiger und Matthias Zechel freuen sich über die Rückkehr | Foto: Dominik Mesch

 

Matthias Zechel (AEV-Fan seit 27 Jahren, mit Dauerkarte in der Stehkurve und „Trikot-Historiker“ aevtrikots.de):  „Ich fühle mich etwas zwiegespalten. Für den Verein ist es wichtig, dass die Fans wieder da sind. Ich glaube auch, dass es für die Mannschaft gut ist, aber solange die Stehplätze nicht geöffnet werden können, schlagen zwei Herzen in meiner Brust. Das Curt-Frenzel-Stadion ist nur deshalb so wie es ist, weil die Fankurve im Normalfall voll und laut und wichtig ist, solange das nicht der Fall ist, ist es nicht das richtige Curt-Frenzel-Stadion. Mein Wunsch ist, dass wir so schnell wie möglich die Kapazität auf 50 Prozent, inklusive Stehplätze erhöhen dürfen. Dann ist die Dauerkartensituation geklärt und jeder darf wieder rein. Der Rest kommt dann von alleine. Je wärmer es wird, umso mehr hilft es uns“

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Rudi Prähofer-Ländle (langjähriger AEV-Fan und ehrenamtlicher Ordner auf der Haupttribüne): „Ich freue mich sehr, dass wir endlich wieder ins Stadion kommen dürfen. Wir Ordner wurden am Mittwoch benachrichtigt, dass es wieder losgeht. Es wird sicher eine ruhigere Atmosphäre sein, aber es ist sehr schön, die Spieler wieder live auf dem Eis zu sehen. Ich bin lange mit dabei, da fehlt es schon, wenn man nicht ins Stadion darf.“

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Ingo Weighardt und Da Datschi freuen sich über die Rückkehr der Fans | Foto: privat

Ingo Weighardt (Stadionsprecher der Augsburger Panther): „Als das Ausgleichstor durch Jesse Graham gefallen war und dann dreimal der Name des Torschützen gerufen wurde, da lief es mir eiskalt den Buckel hinunter. Beim Einlauf verhielten sich die Zuschauer noch etwas verhalten, es dürfen aber aktuell ja auch nur 1300 Zuschauer auf den Sitzplätzen kommen. Als dann das Tor kam und die Fans den Namen riefen, war es für mich schon etwas Besonderes. Ich hoffe, dass die Panther es weiterhin mit diesem Konzept so machen dürfen.“