Vier Wochen vor dem Ausbildungsstart sind noch viele Ausbildungsplätze im Wirtschaftsraum Augsburg offen. Dr. Christian Fischer, Bildungsexperte bei der IHK Schwaben, appelliert an die Schulabsolventen, ihre Chance zu ergreifen: „Die Wirtschaft setzt weiter auf gut ausgebildete Fachkräfte. Eine Ausbildung bietet hervorragende Perspektiven.“ Fischer ist zuversichtlich, dass bis zum offiziellen Start des Ausbildungsjahres Anfang September noch viele Ausbildungsverträge geschlossen werden. Denn: „Die Unternehmen wollen weiter ausbilden.“

Im vergangenen Jahr waren im Landkreis Augsburg 876 Ausbildungsverträge in IHK-Berufen neu abgeschlossen worden, im Landkreis Aichach-Friedberg waren es 391 und in der Stadt Augsburg 1.545 Verträge. Die Zahl hätte mit noch mehr Bewerbern durchaus höher ausfallen können. „Der Ausbildungsmarkt kommt im Gegensatz zu früheren Jahren immer später in Schwung. Das liegt auch an den verschiedenen Krisen, wie Corona und dem Krieg in der Ukraine, die für viel Unsicherheit bei den Jugendlichen sorgen. Dabei ist die Aussicht auf einen krisensicheren Job sehr gut“, erklärt Fischer.

Bewerben lohnt sich

Die Ausbildungsbereitschaft der mehr als 1.700 ausbildenden Unternehmen im Wirtschaftsraum Augsburg ist ungebrochen hoch. „Jugendliche sollten sich auch jetzt noch für den Ausbildungsstart im Herbst bewerben, es gibt weiterhin reichlich Angebote“, betont IHK-Experte Fischer. Er verweist unter anderem auf die IHK-Lehrstellenbörse, wo derzeit mehr als 480 offene Stellen im Wirtschaftsraum Augsburg bei Unternehmen aus Produktion, Handel und Dienstleistungen zu finden sind. Auf der Website
www.ihk-lehrstellenboerse.de lassen sich Ausbildungsplätze nach Ort und Wunschberuf suchen.

IHK unterstützt Jugendliche und Unternehmen

Wer sich jetzt noch für eine duale Ausbildung entscheidet, findet bei der IHK mehrere Unterstützungsangebote. „Die IHK Schwaben hilft den Heranwachsenden und den Unternehmen, damit es mit der Ausbildung noch im Herbst funktioniert. Die Tür für einen Start in den Beruf ist weiterhin offen“, sagt Fischer abschließend.