Nördlingen gedenkt Gerd Müller

Mit einer würdigen Gedenkstunde im Stadtsaal Klösterle hat die Stadt Nördlingen ihres großen Sohnes Gerd Müller gedacht.

20210823 Gedenkveranstaltung Gerd Mueller Farbig
Im Rahmen einer kleinen, würdigen Gedenkveranstaltung gedachte die Stadt Nördlingen ihres großen Sohnes Gerd Müller.
Foto: Kristina Dederer, Stadt Nördlingen

Oberbürgermeister David Wittner skizzierte in seiner Ansprache den Lebensweg des großen Fußballsportlers. „Müller hat trotz seines großen Erfolges die Bodenhaftung nie verloren und seine Wurzeln, seine Nördlinger Wurzeln, nicht verleugnet“, so der Oberbürgermeister.

Die Bürgerinnen und Bürger Nördlingens seien stolz drauf sagen zu können, dass Gerd Müller aus Nördlingen und dem Ries stammt. Seine weltweite Bekanntheit habe auch ein wenig auf die Stadt Nördlingen abgefärbt. Für seinen Heimatverein, den TSV 1861 Nördlingen, sprach der erste Vorsitzende Helmut Beyschlag. Er erinnerte an die Besuche Müllers aus Anlass der Namensgebung des Gerd-Müller-Stadiums im Jahre 2008 und des 150-jährigen Vereinsjubiläums im Jahre 2011.

Für langjährige Weggefährten und Freude ergriff Helmut Wurm das Wort und ließ die Besucher an persönlichen Erinnerungen teilhaben. Dekan Gerhard Wolfermann und Stadtpfarrer Benjamin Beck brachten in die Trauerstunde ein ökumenisches Gebet ein. Die musikalische Umrahmung übernahm ein Saxophon-Quartett der Knaben- und Stadtkapelle Nördlingen.

stv