Notärztliche Versorgung im Landkreis Aichach-Friedberg ist gesichert

Der Einsatz des Abgeordneten Tomaschko und Landrat Metzger zeigt Wirkung. Der zum Jahreswechsel zeitweise unbesetzte Notarztdienst an den Standorten in Aichach und Friedberg ist künftig wieder gesichert.WhatsApp-Image-2020-01-29-at-21.27.54-1.jpeg Notärztliche Versorgung im Landkreis Aichach-Friedberg ist gesichert Aichach Friedberg Gesundheit News Aichach Friedberg Klaus Metzger Notarzt Tomaschko | Presse Augsburg

Über Weihnachten und Neujahr sorgten Meldungen für Unruhe, dass an den Notarzt-Standorten in Aichach und Friedberg zeitweise keine Notärzte verfügbar waren. Thomas Winter, Leiter Rettungsdienst beim BRK, hatte die genauen Fehlzeiten dokumentiert. Landtagsabgeordneter Peter Tomaschko und Landrat Klaus Metzger nahmen dies zum Anlass, um sich an das Bayerische Innenministerium und an die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB) zu wenden. Die KVB ist für die Sicherstellung und die Organisation des Notarztdienstes zuständig. Durch die prompte gemeinsame Reaktion des Abgeordneten und des Landrats gewann die Situation in Aichach-Friedberg besondere bayernweite Aufmerksamkeit. So konnte erreicht werden, dass alle Akteure die Problematik „schwarz auf weiß“ sahen und nun alle Schichten im Notarztdienst wieder besetzt sind. „Ich bin sehr froh, dass unser Einsatz bereits Wirkung zeigt und wir für die Problematik sensibilisieren konnten. Wir werden aber auch in Zukunft an diesem Thema weiterarbeiten, denn es ist ganz entscheidend, dass die Sicherstellung der notärztlichen Versorgung langfristig funktioniert“, betonte Peter Tomaschko. Landrat Klaus Metzger: „Damit ist wieder ein wesentliches Kriterium einer umfassenden Gesundheitsversorgung für die Menschen im Wittelsbacher Land erfüllt.“

Um dieses Ziel zu erreichen, könnten unter anderem die Arbeitsbedingungen und die Bezahlung der Notärzte auf den Prüfstand gestellt werden. Notwendig sei nun eine ergebnisoffene Diskussion darüber, wie eine optimale zeitgemäße notfallmedizinische Versorgung aussehen kann und soll. Tomaschko hat hierzu als Berichterstatter im zuständigen Innenausschuss einen Dringlichkeitsantrag in den Bayerischen Landtag eingebracht. „Jeder Notfallpatient in Bayern, der einen Notarzt braucht, muss ihn auch in Zukunft bekommen. Ich bin überzeugt, dass wir – wenn alle Beteiligten konstruktiv zusammenarbeiten – zeitnah Verbesserungsansätze für die bestmögliche Versorgung unserer Bevölkerung in Notfällen ausarbeiten können“, erklärte Landtagsabgeordneter Tomaschko.  

Rettungsdienstleiter Thomas Winter betonte das gute Miteinander von Rettungsdienst und Notärzten: „Wir sind dankbar, dass Lücken wieder geschlossen werden konnten und somit eine flächendeckende Versorgung unserer Bürger gewährleistet ist“, so Winter.