NRW-Innenminister begrüßt Urteile im Lügde-Prozess

NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) hat die Urteile im Missbrauchsfall Lügde begrüßt. „Die Urteile sind eine Warnung an alle Täter. Besonders die Anordnung der Sicherungsverwahrung“, sagte er dem „Westfalen-Blatt“.

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Das helfe dem Kinderschutz, das Leiden der Opfer lindere das natürlich nicht. „Solche Täter sind aber eine zu große Bedrohung, als dass man sie nach Verbüßung ihrer Strafe einfach wieder auf freien Fuß lassen könnte. Ich freue mich auch, dass die Arbeit der Polizei in Bielefeld und der Justiz zu diesen schnellen Urteilen geführt hat“, so Reul weiter.

Doch nach dieser Entscheidung gelte: „Wir müssen besser und schneller werden, um diese monströsen Taten in Zukunft zu verhindern. Das ist meine Lehre aus diesem Fall, und das zu erreichen, ist jetzt erst recht ein vorrangiges Ziel meiner Amtszeit.“ Im Lügde-Prozess waren die beiden Hauptangeklagten am Donnerstagvormittag zu langen Haftstrafen verurteilt worden. Der 56-jährige Angeklagte Andreas V. wurde zu 13 Jahren und der 34-jährige Angeklagte Mario S. zu zwölf Jahren Haft verurteilt – jeweils mit anschließender Sicherungsverwahrung.