NRW-Innenminister für Geisterspiele

Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) hat positiv auf die Durchführung sogenannter „Geisterspiele“ in der Fußball-Bundesliga ohne Stadionpublikum reagiert. „Geisterspiele sind vertretbar“, sagte Reul der „Welt“ (Montagausgabe). „Ich freue mich darauf, dass der Ball bald wieder rollt.“

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Man bereite sich in der Polizei intensiv darauf vor, weil es mehrere Probleme geben könnte. Die Polizei werde „Raumschutzkonzepte entwickeln, die sich nicht auf wenige Standorte konzentrieren, wie Stadion sowie An- und Abreisewege, sondern wesentlich mehr Stellen berücksichtigen“. Es geht nach Angaben von Reul nicht nur um Fans, die sich vor dem Stadion treffen wollen.

Es gebe „auch die Sorge, dass rechte Hooligans dies umwidmen zu Demos gegen Geisterspiele und Kommerz und sich dann auf die Versammlungsfreiheit berufen“. Der NRW-Innenminister nannte noch eine dritte Gruppe, die sonst in Kneipen und Gaststätten die Begegnungen am Fernseher verfolgt habe. „Wenn wir Pech haben, treffen sich diese Fans jetzt vielleicht auf den Plätzen in den Innenstädten“, sagte der CDU-Politiker. Er appellierte an die Fans, die geltenden Corona-Anordnungen zu befolgen.

„Wenn die Leute sich ordentlich verhalten und die Regeln beachten, gibt es kein Problem. Am besten wäre es natürlich, wenn die Leute sich die Spiele zu Hause im Fernsehen angucken würden.“ Dann hätten sie am meisten davon. Die Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westfalen und Bayern, Armin Laschet (CDU) und Markus Söder (CSU), hatten sich bereit dafür ausgesprochen, die unterbrochene Bundesliga am 9. Mai mit Spielen ohne Stadionpublikum fortzusetzen, nachdem die Deutsche Fußball Liga (DFL) ein eigenes Schutz- und Hygienekonzept vorgelegt hatte.