Lediglich mit einem Punkt kehrten die Buchloer Pirates am Freitagabend vom Gastspiel bei den Vilshofer Wölfen zurück. Nachdem es nach 60 Minuten unter freiem Himmel 5:5 Unentschieden gestanden hatte, gelang den Gastgebern kurz vor Ende der Overtime der Siegtreffer, der für die Buchloer somit im Aufstiegskampf eine vermeidbare 5:6 (1:3, 3:0, 1:2) Niederlage nach Verlängerung bedeutete. Denn am Ende könnten die zwei verlorenen Punkte im engen Rennen um die begehrten drei Aufstiegsränge in der Gruppe noch richtig weh tun, zumal die Buchloer nach der Niederlage auch erst einmal aus den Top Drei Rängen abgerutscht sind.

Mit verantwortlich für die vierte Niederlage in der Verzahnungsrunde war sicherlich schon das Startdrittel, in dem die Freibeuter bei zugegebenermaßen schwierigen äußeren Bedingungen überhaupt nicht zu Recht kamen. So erschwerte den Zuschauern und beiden Teams bis kurz vor Drittelende eine zähe Nebelsuppe die Sicht, wobei die Gastgeber damit offenbar besser klar kamen. Schließlich ging der ESC nach neun Minuten durch Philipp Weinzierl in Front und legte nur rund zweieinhalb Minuten später sogar das 0:2 nach. Nach einem Bullygewinn ging es ganz schnell, ehe Benjamin Franz Piraten-Goalie Alexander Reichelmeir zum zweiten Mal überwand. Als nach 19 Minuten gar das 0:3 fiel, musste man Schlimmes befürchten, auch wenn das Tor durch Jaroslav Koma eigentlich gar nicht hätte zählen dürfen, da ein klarer hoher Stock vorlag. Zumindest konnte Michal Telesz eine Zeigerumdrehung später unmittelbar vor der ersten Pause noch auf 1:3 verkürzen und seine Farben nach einem ganz schwachen Drittel weiter im Spiel halten.