Nutellabrot und Tomaten – Alles passt in die Brotzeitdose des Landkreises Augsburg

Brotzeitdosenaktion mit Landrat Sailer an der Grundschule in Langweid

Große Augen schauten Landrat Martin Sailer am vergangenen Freitag entgegen, als dieser die Erstklässler der 1c der Grundschule Langweid besuchte. „Mit im Gepäck“ hatte Landrat Sailer den Rektor der Schule, Michael Baur sowie den 1. Bürgermeister von Langweid, Jürgen Gilg. Auch Schulamtsdirektor Anton Zenz und Helga Thalmann-Schwarz vom Abfallwirtschaftsbetrieb waren beim Besuch in der Langweider Grundschule dabei. Die „Großen“ staunten nicht schlecht, als ihnen die kleinen Umweltschützer erklärten, was man in so eine Brotzeitdose alles rein tun kann. Die Brotzeitdose erhielten die ABC-Schützen bei der Schuleinschreibung vom Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises geschenkt.

Brotzeitdosen-Grundschule-Langweid-29-Kopie Nutellabrot und Tomaten – Alles passt in die Brotzeitdose des Landkreises Augsburg News Politik Brotzeitdosenaktion Bürgermeister Grundschule Langweid Jürgen Gilg Martin Sailer | Presse Augsburg
Von links nach rechts: Jürgen Gilg, 1. Bürgermeister der Gemeinde Langweid am Lech, Landrat Martin Sailer, die Schüler der Klasse 1 c der Grundschule Langweid, Helga Thalmann-Schwarz vom Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises, Anton Zenz, Schulamtsdirektor, Martina Oefele, Lehrerin der 1 c der Grundschule Langweid, Michael Baur, Rektor der Grundschule Langweid

Zum zwölften Mal fand die Brotzeitdosenaktion des Abfallwirtschaftsbetriebs nun statt. Ziel ist es, die Grundschüler frühzeitig für das Thema Müllvermeidung zu sensibilisieren. Hierzu besucht Landrat Martin Sailer jährlich eine andere Schule im Landkreis um vor Ort auf das Thema Aufmerksam zu machen. Die Erstklässler aus Langweid freuten sich sehr über den Besuch und berichteten dem Landrat, dass man durch das praktische Abtrennungsplättchen in der Brotzeitdose die verschiedenen Brotzeiten trennen kann. „Nutellabrot mit Tomate schmeckt nicht gut“, erklärte eine Erstklässlerin dem Landrat.

Auch Helga Thalmann-Schwarz vom Abfallwirtschaftsbetrieb lobte die Schüler für das umweltfreundliche Verhalten: „Toll, wenn bereits die ganz Kleinen dabei mithelfen, Müll im Landkreis zu vermeiden. Wenn ihr statt Alu- oder Frischhaltefolie die Pausenbox nehmt, schützt ihr damit sehr die Umwelt“.

Dem Lob schlossen sich Rektor Michael Baur, Schulamtsdirektor Anton Zenz und Bürgermeister Jürgen Gilg an. Mit einem gesungenem „Aaauuuf Wiiieeedersehen“ verabschiedeten sich die Schüler der 1c, denn sie müssen mit ihrer Lehrerin Martina Oefele weiterlernen.