Oberhausen | Wenn aus einer Kirche ein Archiv wird

(pba). Im Augsburger Stadtteil Oberhausen haben die Bauarbeiten für den Einbau des neuen Diözesanarchivs in die Stadtpfarrkirche St. Joseph begonnen. 

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Die KircheSt.-Josef-in Augsburg-Oberhausen wird neue Heimat für das Diözesanarchiv| Foto: Nicolas-Schnall

Das Archiv ist in seiner derzeitigen Unterbringung im Verwaltungsgebäude am Hafnerberg an seine Kapazitätsgrenzen angelangt und entspricht bei weitem nicht mehr den heutigen fachlichen Anforderungen. Die neuen Räumlichkeiten ermöglichen eine erhebliche Erweiterung sowie eine Anhebung der funktionalen Qualität auf zeitgemäße Standards. Im neuen Archiv werden auf fünf Ebenen rund 20.500 laufende Regalmeter zur Verfügung stehen, derzeit sind es rund 10.000. Vor kurzem hat das Bauordnungsamt der Stadt Augsburg das Bauvorhaben genehmigt. Auch der Bauausschuss des Bistums Augsburg hat sich im April nochmals abschließend positiv mit dem Projekt befasst. Somit konnten noch im April die Abbruch- und Umbauarbeiten beginnen.

Für die Pfarrei St. Joseph blickten zu Beginn der Bauarbeiten Stadtpfarrer Karl Mair und Kirchenpfleger Peter Donn auf den in den vergangenen Jahren erfolgten Rückbau der bisherigen Kirche zurück. Der frühere Chorbereich der Stadtpfarrkirche war im Jahr 2012 als eigenständig nutzbarer Sakralraum abgetrennt worden. Dadurch sei eine „wunderschöne Kirche entstanden, die gerne angenommen wird“, betonte Donn. Die Gemeinde sei dafür sehr dankbar. Man habe das Gefühl, beherbergt und beheimatet zu sein, freute sich Stadtpfarrer Mair. Infolge der Entwicklung des Stadtteils Oberhausen war in den vergangenen Jahrzehnten die Zahl der Katholiken in der Pfarrei von 12.000 auf 2.200 zurückgegangen.