Öffentlicher Nahverkehr in Augsburg | Preiserhöhung um 3,9% zum 1. Januar

Der Öffentliche Nahverkehr in Augsburg wird bald wieder teurer. Die jährliche Tarifanpassung im Augsburger Verkehrs- und Tarifverbund liegt für 2019 bei 3,9 Prozent. Hauptkostentreiber sind laut AVV die Bereiche Kraftstoff und Personal.

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10,30 im Jahr 2017, 10,80 im Jahr 2018 und 2019 wird sie wieder teurer – die Streifenkarte des AVV | Symbolfoto Dominik Mesch

„Um langfristig einen attraktiven, leistungsfähigen und umweltfreundlichen Nahverkehr in der Region zu halten und auszubauen, müssen auch die Nutzer in moderatem Umfang an steigenden Kosten beteiligt werden. Bei der Tarifanpassung 2019 haben besonders die Ausgaben in den Bereichen Personal und Kraftstoff zu Buche geschlagen. Für die Personalkosten sind dies beispielsweise der Tarifabschluss bei der Deutschen Bahn von insgesamt 5,1 Prozentpunkten seit April 2017. Auch Strom und Diesel-Kraftstoff haben eine deutliche Kostensteigerung.“, begründet der AVV die Erhöhung.

Die neuen Preise im Überblick (Quelle AVV)

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LINKE: „Erhöhung der Fahrpreise in Augsburg ist ein schlechter Witz!“

Zur geplanten Anpassung der AVV-Fahrpreise um 3,9 Prozent erklärt Bezirksrat Frederik Hintermayr, Vorsitzender der Augsburger LINKEN: „Das ist die höchste Tarifsteigerung seit 7 Jahren – eine normale Streifenkarte wird damit ab Januar 11,30 Euro kosten. Das ist doch ein schlechter Witz“. Hintermayr weiter: „Statt umweltverträgliche Mobilität für alle attraktiv zu machen, werden die Preise nun schon wieder erhöht und damit vor allem für finanziell Schwache unbezahlbar! Gerade Menschen, die aufgrund ihres geringen Einkommens auf Bus und Bahn angewiesen sind, werden unangemessen belastet.“, so Hintermayr. „Außerdem ist es angesichts der zunehmenden Luftverschmutzung in Innenstädten doch wirklich zynisch, immer und immer wieder dafür zu sorgen, dass öffentliche Verkehrsmittel noch unattraktiver werden“, so Hintermayr abschießend.