Ökologisch und funktional | Siegerentwurf für künftiges Umweltbildungszentrum Augsburg steht fest

Mit einem Raumprogramm von rund 770 qm entsteht im Botanischen Garten das neue Umweltbildungszentrum (UBZ) als künftige Heimstatt der Umweltstation Augsburg. Für den neuen Lernort für nachhaltige Entwicklung in der Region hat die Stadt Augsburg einen Wettbewerb durchgeführt, der gezielt das Thema „Suffizienz“ aufnimmt. Zur Beurteilung der Ökobilanz waren für die teilnehmenden Architekten hinsichtlich Baustoffe, Energieverbrauch und Gestaltung der Außenanlage Nachhaltigkeitskriterien festgelegt worden. Damit konnte auch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt als Förderer des Wettbewerbs gewonnen werden.

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Visualisierung des Sieger-Entwurfs | Quelle: Christoph Keiner

„Der Architektur-Wettbewerb für das Umweltbildungszentrum ist damit der erste Wettbewerb in Deutschland, der explizit ein umweltgerechtes Maß für den Flächen- und Materialeinsatz schon in dieser frühen Planungsphase integriert“, erläutert Baureferent Gerd Merkle.

Jetzt hat unter dem Vorsitz des Münchner Architekten Amandus Stattler das 21-köpfige Preisgericht getagt. Ihm gehörten Architekten, Stadträte sowie Mitarbeiter des Botanischen Gartens, des Hochbauamts und der Umweltstation, der Handwerkskammer für Schwaben und der Universität Augsburg an. 25 anonymisierte Entwürfe aus ganz Deutschland wurden bewertet. Sie alle werden bis zum Sonntag, 2. April täglich von 14 bis 18 Uhr im ehemaligen Offizierskasino im Sheridan-Park öffentlich ausgestellt. Zwischen 15 und 17 Uhr finden kommentierte Rundgänge statt, bei denen Mitarbeiter des Botanischen Gartens und der Umweltstation für Fragen zur Verfügung stehen.

Der mit einem Preisgeld von 14.000 Euro dotierte Siegerentwurf stammt vom Hamburger Architekten Christoph Keiner. Auf Platz 2 und 3 kamen die mit 9.000 Euro bzw. 6.000 Euro dotierten Entwürfe des Büros Hess/Talhof/Kusmierz (München) sowie Gies Architekten (Freiburg). Einen Anerkennungspreis in Höhe von je 3.500 Euro erhielten zwei weitere Entwürfe von BSS Architekten (Nürnberg) und Diezinger Architekten (Eichstätt).