ÖPNV-Gipfel | Augsburg erhält mehr Geld für Tarifverbesserungen

Augsburgs Bürgermeisterin Eva Weber zieht positive Bilanz der ÖPNV-Gipfelgespräche in München. Es wird deutliche finanzielle Verbesserungen für Augsburg geben. Nun sind konkrete Nachbesserungen im AVV-Tarifsystem möglich.

Verkehrsminister Reichart und Augsburg Bürgermeisterin Weber | Foto: Wolfgang Czech

„Konkrete Verbesserungen für den Augsburger Verkehrsverbund (AVV) sind ein wichtiges Ergebnis, das beim heutigen ÖPNV-Gipfelgespräch zwischen der bayerischen Staatsregierung und den Kommunen in Bayern erzielt wurde“, so Augsburgs 2. Bürgermeisterin Eva Weber. Als Wirtschaftsreferentin auch für den öffentlichen Nahverkehr zuständig, hat sie am Termin in München teilgenommen.

Ministerpräsident Dr. Markus Söder und Verkehrsminister Dr. Hans Reichhart hätten, so Weber, „eine deutliche Ausweitung des finanziellen Engagements zur Umsetzung von Verbesserungen im öffentlichen Nahverkehr angekündigt“. Nicht mehr nur der Münchener Verkehrsverbund (MVV), sondern auch die anderen Bayerischen Verkehrsverbünde würden für die Dauer von fünf Jahren mit einem Millionenpaket ausgestattet, um Verbesserungen für die Nutzer und Nutzerinnen des öffentlichen Nahverkehrs gestalten zu können.

Weber: Schwächen der Tarifreform nachbessern

„Das ist das richtige Signal aus München, mit dem wir nun konkret arbeiten können. Und es passt zu den von uns ohnehin verfolgten Anstrengungen, erkannte Schwachpunkte der Tarifreform auszuräumen oder nachzubessern. Die externe Begleitung zur Erhebung von Verbesserungspotenzialen habe ich bereits veranlasst“, so Eva Weber.

Attraktive Gestaltung des öffentlichen Nahverkehrs

Wie sie weiter ausführt, hat die Staatsregierung nochmals bekräftigt, dass der Einstieg in ein bayernweites 365-EuroTicket mit einem Angebot für Jugendliche und Auszubildende begonnen werden soll. „Mein Ziel ist es, den ÖPNV in der Stadt so attraktiv wie möglich zu gestalten. Da der öffentliche Personennahverkehr aber sehr kostenintensiv ist – für jeden Euro, der von den Fahrgästen bezahlt wird, legt die öffentliche Hand einen weiteren Euro obendrauf – sind die finanziellen Hilfestellungen des Freistaates im wahrsten Sinne des Wortes Gold wert“, so Weber abschließend zur heutigen Sitzung.