Wer würde in Zeiten hoher Inflation nicht gerne von zu Hause aus das monatliche Einkommen etwas aufbessern? Tatsächlich liefert das Internet einige Möglichkeiten, um diesen Gedanken Taten folgen zu lassen. Doch welche Wege sind wirklich geeignet, um ein paar Euro zusätzlich zu verdienen? Diese Frage möchten wir hier in diesem Artikel beleuchten.

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Symbolbild

Mit Umfragen ein Einkommen erzielen

Wir alle haben schon einmal an einer Umfragen teilgenommen. Vielleicht wurde unter allen Teilnehmenden ein Gewinn verlost, der uns dazu veranlasst hat. Viele Unternehmen sind für ihre Strategie auf der Suche nach belastbaren Daten, die sie nur über Umfragen gewinnen können. Finden sich dafür nicht genug Interessierte, so bleibt die Möglichkeit der bezahlten Umfrage. Auf diese Weise wird das Abgeben der eigenen Meinung zu einer Möglichkeit, um ein nettes Einkommen online zu verdienen.

Wie hoch die Vergütung ist, hängt unter anderem von der Dauer der Umfrage ab und wer sie in Auftrag gegeben hat. Los geht es meist mit einer Vergütung von wenigen Cent. Handelt es sich um eine längere Umfrage, so sind bisweilen auch ein paar Euro drin. Dies reicht zwar nicht aus, um damit etwa den Lebensunterhalt zu bestreiten. Doch da sich die Umfragen ganz einfach vom Sofa aus erledigen lassen, handelt es sich um ein nettes Zubrot.

Den eigenen Blog starten

Einige Methoden, die es möglich machen, etwas Geld im Internet zu verdienen, lassen sich sogar passiv in die Tat umsetzen. Ein gutes Beispiel dafür ist die Arbeit als Content Creator. Wer zum Beispiel über einen eigenen Blog verfügt, kann allein durch die Klicks der Menschen ein Einkommen erzielen. Dies gelingt zum einen über die Werbeanzeigen, die auf der Seite geschaltet werden können. Zum anderen bietet sich das Affiliate-Marketing an, um den Content zu Geld zu machen. Hierbei werden Produkte oder Dienstleistungen über den Blog beworben, die möglichst viel mit dem Thema zu tun haben, um das es geht.

Bevor es mit dem Blog losgehen kann, muss nur die passende Webseite erstellt werden. Inzwischen ist dies dank passender Dienstleister auch für Laien möglich, die keine direkte Erfahrung mit diesem Bereich der IT haben. Wer eine Website erstellen möchte, findet zum Beispiel hier auf dieser Seite ein nützliches Tool, das dafür hilfreich sein kann.

Bis mit Affiliate-Marketing wirklich viel Geld verdient werden kann, muss erst einmal die passende Reichweite aufgebaut werden. Dies erfordert viel Geduld und Arbeit, da in hoher Frequenz wirklich guter Content hochgeladen werden muss, um sich gegen die Konkurrenz durchsetzen zu können. Doch ist dies erst einmal geschafft, dann handelt es sich um ein Geschäftsmodell, das sehr gut nach oben skaliert werden kann. Denn die eigenen Einnahmen sind in Zukunft nicht mehr von der Arbeitszeit abhängig, die in das Projekt investiert werden kann. 

Als Freelancer aktiv werden

Jeder hat die Möglichkeit, die eigenen Fähigkeiten im Internet gegen Bezahlung zur Verfügung zu stellen. Die Rede ist vom klassischen Freelancing, das zum Beispiel in Form einer nebenberuflichen Selbstständigkeit betrieben werden kann. Viele Menschen und Unternehmen sind auf der Suche nach Unterstützung, wenn es um das Schreiben von Texten, die Gestaltung einer Webseite oder auch um klassisches Programmieren geht. Wer über das entsprechende Talent und Wissen verfügt, kann unabhängig von der klassischen Ausbildung als Freelancer Fuß fassen.

Ein großer Vorteil, den diese Art des Geldverdienens mit sich bringt, ist die Flexibilität. Meist lassen sich die Arbeitszeiten frei einteilen, sodass sie gut mit einem klassischen Job kombiniert werden können. Auf der anderen Seite wird diese hohe Flexibilität auch von den Auftraggebern eingefordert. Wer seine Dienste als Freelancer anbietet, der muss im Zweifel auch mal dazu bereit sein, am Wochenende ein paar Stunden zu arbeiten. Häufig ist es nur auf diese Weise möglich, alle Projekt und die weiteren täglichen Verpflichtungen unter einen Hut zu bringen.

Online-Unterricht geben

Über das Internet vertriebene Kurse erlebten in den vergangenen Jahren einen enormen Boom. Plattformen wie Skillshare machen genau dies zu ihrem Geschäftsmodell und sind inzwischen international erfolgreich. Jegliches Know-how, das andere Menschen interessieren könnte, lässt sich auf diesen Portalen teilen. Ist der Kurs erst einmal aufgenommen, kann er ebenfalls an unzählige Menschen verkauft werden. Die Skalierbarkeit nach oben ist also auch bei diesem Vorhaben gegeben.

Auf der anderen Seite kann der Unterricht auch sehr persönlich sein. Plattformen wie italki bieten beispielsweise die Chance, andere Menschen beim Lernen einer Fremdsprache zu unterstützen. Wer als deutscher Muttersprachler andere Menschen auf der ganzen Welt dabei unterstützen möchte, ihre sprachlichen Fähigkeiten zu verbessern, kann diesem Projekt eine Chance geben. Der Stundensatz kann in diesem Fall selbst festgelegt werden. Für eine Unterrichtsstunde, die oft nur wenig Vorbereitung erfordert, können schnell 20 Euro und mehr verlangt werden. Mit zunehmender Erfahrung lassen sich diese Preise in Zukunft weiter steigern.

Einstieg in den E-Commerce

Das Wort E-Commerce klingt zunächst nach sehr großen und höchst erfolgreichen Online Shops. Doch E-Commerce kann auch im Kleinen funktionieren und bietet die Chance auf ein gutes Auskommen. Wer mit einem eigenen kleinen Shop an den Start gehen möchte, kann die Reichweite von Seiten wie Amazon oder Shopify nutzen, um dafür Unterstützung zu bekommen. Wichtig ist, die passende Nische zu finden, in der die Konkurrenz noch nicht zu groß ist. Vielleicht gibt es ein bestimmtes Hobby oder andere Interessen, auf deren Basis ein Thema für den kleinen Shop gefunden werden kann. Wer diesen Weg gehen möchte, um im Internet Geld zu verdienen, nimmt jedoch einen erheblichen logistischen Aufwand auf sich. Die Produkte, die verkauft werden sollen, müssen schließlich auch gekauft und gelagert werden.