Maximale Priorität für Friedberg, Kissing, Mering-St-Afra
Die Realisierung der Osttangente ist angesichts des hohen Investitionsvolumens ein langfristiges Projekt.     Um die Realisierungschancen im Rahmen des nächsten Bundesverkehrswegeplans zu erhöhen, ist deshalb eine Priorisierung der einzelnen Teilmaßnahmen erforderlich. Die Teilabschnitte 1 und 3, also die Umfahrungen Friedberg und Kissing/Mering-St. Afra sollen sich mit möglichst hoher Priorität im Bundesverkehrswegeplan wiederfinden. Der Abschnitt 2 soll im „weiteren Bedarf“ des Bundesverkehrswegeplans verankert werden und der vierte Abschnitt (Oberottmarshausen) zumindest aufgenommen werden. fca_wolfsburg "Osttangente Augsburg" | Umfahrung für Friedberg und Kissing soll im Herbst beschlossen werden News Politik Derching Friedberg Kissing Königsbrunn Mering Oberottmarshausen Osttangente Augsburg | Presse Augsburg

Sowohl die „B 300 Ortsumfahrung Friedberg“ als auch die „B2 Osttangente Augsburg“ sind bereits im Bundesverkehrswegeplan angemeldet. Die Osttangente in der nun angestrebten großen Variante würde eine Ortsumfahrung für Friedberg mit enthalten. Der zweibahnige Ausbau zwischen Derching und Friedberg (AIC 25) soll dafür sorgen, dass Verkehr, der bislang durch Friedberg in Richtung A 8 geflossen ist, bereits ab dem Chippenham-Ring über die AIC 25 in die A 8 zu führen. In Folge dieser „Verlegung“ der B 300 kann die jetzige Bundesstraße heruntergestuft werden. Durch die dann möglichen baulichen Maßnahmen oder etwa Tonnage- und Geschwindigkeitsbegrenzungen würde der Durchgangsverkehr in Friedberg erheblich reduziert.

Gemeinsam auf allen Ebenen
Im Bundesverkehrswegeplan sind für den Zeitraum von zehn bis 15 Jahre alle beabsichtigten Infrastrukturprojekte des Bundes aufgeführt. Die Realisierung der beiden Teilabschnitte für Friedberg und Kissing/Mering-St. Afra während der Geltungsdauer des Bundesverkehrswegeplans 2015 ist für den Landkreis Aichach-Friedberg von großer Bedeutung. Dafür wollen alle Beteiligten aus der Region an einem Strang ziehen und in München und Berlin in dieselbe Richtung arbeiten, das haben sie bei dem Gespräch im Landratsamt ausdrücklich bekräftigt. Auch die Verantwortlichen in Königsbrunn und Oberottmarshausen stehen hinter der besprochenen Vorgehensweise.