Panther verlieren in Iserlohn | Playoff-Chancen schwinden

Der AEV unterlag heute in Iserlohn gegen die neuntplatzierten Roosters mit 1:4 und muss auf ein kleines Wunder hoffen, um die Playoffs noch zu erreichen. Der Rückstand auf die zehnplatzierten Berliner Eisbären beträgt, bei einem Spiel mehr, nun schon vier Punkte. In das Match ging Trainer Mitchell mit der eingespielten Truppe, die bereits gegen Hamburg (4:3) und Krefeld (3:4 n.P.) gepunktet hatte, und der Gewissheit, dass Mike Connolly auch in der nächsten Saison ein Panther sein wird.

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Panther kommen ohne Punkte aus Iserlohn zurück | Foto aus dem Heimspiel gegen Iserlohn: Sebastian Pfister

Augsburg hatte einen guten Start. Es entwickelte sich ein ansehnliches Eishockeyspiel mit Chancen auf beiden Seiten. Der Iserlohner Wolf (2.) und Mike Connolly (3.) hatten die ersten Chancen im Spiel. In Unterzahl (Breitkreuz wegen Beinstellen) konnte Ehelechner einen Schuss von Raedeke (4.) noch abwehren aber war gegen den Schuss von Foster chancenlos (9.). Uvira bereitete das Tor unglücklich vor, als er die Scheibe hinter das eigne Tor spielen wollte, und dabei den Schlittschuh des Schiedsrichter anschoss. Die Scheibe prallte ab und landete direkt einem Iserlohner, der schnell reagiert und den Puck zu Foster bringt.

Die Fuggerstädter kämpften und erarbeiteten sich die eine oder andere Chance auf den Ausgleich. Die besten Chancen vergaben Grygiel (10.), Boyle (11.), Seifert (12.) und Trevelyan (13.). Der Iserlohner Goalie, Erik Ersberg, war die Endstation aller Augsburger Angriffsbemühungen. Wie so oft rächte sich die fahrlässige Chancenverwertung und die Roosters erhöhten auf 2:0 (16.). Mulock legte für Wolf ab und der überwand Ehelechner mit einem strammen Schuss.

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Augsburg zeigte sich zunächst unbeeindruckt und spielte weiter munter mit. Iserlohn brachte sich durch zwei Strafen zusätzlich in Bedrängnis. Frosch (Stockschlag) und Teubert (Behinderung) bitten und erzielte den verdienten 1:2 Anschlusstreffer (19.) für die Rot-grün-weißen. So ging es mit dem knappen Rückstand in die Pause.

Breitkreuz hatte im zweiten Drittel die erste Chance auf den Ausgleich (23.), aber die Scheibe ging knapp am Tor der Sauerländer vorbei. Es dauerte  zehn Minuten im zweiten Drittel bis die Hausherren wieder stärker wurden. Raedeke scheiterte noch am stark parierenden Ehelechner (32.). Wenig später war der Goalie der Panther aber chancenlos, als Brodie die Scheibe vors Augsburger Tor bringt, und Forrest unglücklich ins eigene Tor abfälscht (34.).

Die Jungs vom Schleifgraben stemmten sich noch gegen die Niederlage, aber es ging mit dem 1:3 Rückstand in die letzte Drittelpause. Der AEV war im letzten Drittel bemüht und versuchte die Partie spannend zu halten. Iserlohn verteidigte die Führung geschickt und ließ trotz Augsburger Überlegenheit kaum Chancen zu. Endgültig entschieden war die Partie als Foster nach Zuspiel von Frosch zum 4:1 für die Rossters einschiebt.

Am kommenden Freitag haben die Panther die Kölner Haie zu Gast im CFS und am Sonntag geht es und dann geht es zu den Eisbären Berlin. In der Hauptstadt wird sich entscheiden, ob die Panther noch in die Playoffs einziehen werden.  

AEV: Ehelechner, Keller- Boyle, Brown, Forrest, Woywitka, Draxinger, Seifert, Reiß – Bayda, Werner, Zeiler, Caporusso, Trevelyan, Ciernik, Connolly, Breitkreuz, Grygiel, Schäffler, Uvira, Morrison

Tore: 1:0 Foster (Frosch, Giuliano) 9.; 2:0 Wolf (Mulock, Sertich) 16.; 2:1 Brown (Werner, Boyle) 19.; 3:1 Dupont (Raedeke, Teubert) 34.; 4:1 Foster (Frosch, Giuliano) 50.

Schiedsrichter: Bauer, Schütz / Kowert, Schulz Strafzeiten: Iserlohn 6 – Augsburg 4
Zuschauer: 4.412